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Newsletter 03/2013 von wettstein21 mit aktuellen Informationen zu unseren Aktivitäten im Quartier.
wettstein21 - für ein innovatives Quartier
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Liebe Nachbarin,
lieber Nachbar –
 
hier kommt der sechste Newsletter von wettstein21, erneut mit einigen Informationen zu unseren Aktivitäten im Quartier.

DIE ENERGIESTUDIE FÜR UNSER QUARTIER IST DA!

Ende Oktober hat die Firma econcept (www.econcept.ch) die Energiestudie für das Wettsteinquartier abgeschlossen. Die Aufgabe bestand darin herauszufinden, (a) wie der aktuelle Energieverbrauch im Quartier ist, (b) welches Potential für die Produktion erneuerbarer Energie im Quartier besteht und (c) welche Massnahmen zu treffen sind, um die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft in unserem Quartier zu erreichen.

Die Ergebnisse, kurz zusammengefasst, sind die folgenden:
  1. das Wettsteinquartier hängt heute (ohne Mobilität) zu über 70 Prozent von importierten fossilen Ressourcen ab, also von Erdöl und Erdgas;
  2. im Wettsteinquartier könnten – bei der Nutzung vom 60 Prozent der gut und sehr gut geeigneten Flächen – ganze 85 Prozent des quartierweiten Strombedarfs oder 33 Prozent des Wärmeenergiebedarfs mit Sonnenenergie abgedeckt werden;
  3. im Wettsteinquartier lässt sich mit energetischen Sanierungsmassnahmen rund 40 bis 70 Prozent des heutigen Wärmebedarfs einsparen.
Die Studie empfiehlt wettstein21, den bereits eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und in allererster Linie den Ausbau der Photovoltaik im Quartier voranzutreiben, gleichzeitig aber auch andere Energiequellen zu prüfen; zentral wird der Ersatz bestehender Heizöl- und Erdgasbefeuerungen durch Wärmekraftkopplungsanlagen und durch Wärmepumpen. In einem nächsten Schritt sollen insbesondere Energiesanierungen in Angriff genommen werden.

Die Studie kann ab sofort unter www.wettstein21.ch heruntergeladen werden.
Wir sind gespannt auf Ihre Fragen, Anregungen und Ideen und stehen wie immer sehr gerne zur Verfügung.

KRAFTWERK AUF DEM WARTECKHOF IST IM BAU!

Warteckhof, Grenzacherstrasse, BaselDie Photovoltaikanlage auf dem Warteckhof ist in Bau und soll demnächst ans Netz gehen. Die Firma Solarspar (www.solarspar.ch) arbeitet mit Hochdruck daran, die Anlage noch vor dem Wintereinbruch fertigzustellen. Mit rund 100 kWp Leistung wird die neue Anlage Strom für rund 30 Haushalte liefern – wir freuen uns sehr und danken der Warteck Invest AG (www.warteck-invest.ch) für die unkomplizierte, quartiersnahe und nachhaltige Zusammenarbeit.

Mit der neuen Anlage an der Alemannengasse (60 kWp Leistung), der projektierten Anlage auf dem Dach des Kantinengebäudes der Roche (Baubeginn 2014 und rund 120 kWp Leistung), der bereits installierten Leistung von rund 130 kWp in anderen Anlagen wird im Wettsteinquartier somit bald schon rund 410 kWp Strom erzeugt, Strom für rund 130 Haushalte.
 

PROBLEME MIT SWISSÔTEL PLAZA, MUSEUM TINGUELY

Die bevorstehende Realisierung des Kraftwerks auf dem Dach des Hotels Swissôtel Plaza (rund 100 kWp Leistung) verzögert sich, weil die Crédit Suisse als Miteigentümerin der Liegenschaft in Bezug auf die Dachmiete ganz kurz vor Vertragsabschluss neue und aus der Sicht aller Beteiligten überrissene Forderungen gestellt hat; hier sind zähe Nachverhandlungen im Gang – wir geben nicht auf!

Vorderhand gescheitert sind die Pläne, auf dem Dach des Museum Tinguely eine Photovoltaikanlage zu realisieren (rund 150 kWp). Leider hat sich – nachdem sowohl die Roche wie auch die Direktion des Museums und auch der Architekt Mario Botta ihre Zustimmung zum Projekt gegeben haben – herausgestellt, dass das Dach des Museums sanierungsbedürftig ist. Das heisst zuwarten, leider.
 

ERSTE GESPRÄCHE AN DER ALEMANNENGASSE

In Zusammenhang mit der Blockrandüberbauung an der Alemannengasse / Fischerweg haben allererste Gespräche für die Errichtung einer Photovoltaikanlage stattgefunden. Das Dach eignet sich trotz vieler Aufbauten gut für eine Anlage und dürfte ein Potenzial von rund 100 kWp aufweisen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
 

ERFOLGREICHE, ANREGENDE GENERALVERSAMMLUNG

Der Verein hat am 18. September im SUD seine ordentliche Generalversammlung abgehalten. Nach dem statutarischen Teil hat sich der Geschäftsführer von Solarspar, Markus Chrétien, den Fragen von Christoph Keller gestellt und erläutert, welche denn aus seiner Sicht die häufigsten Probleme bei der Realisierung von Solaranlagen sind. Anschliessend berichtete Pascal Mages, Projektleiter bei econcept, über die Kernaussagen der Energiestudie (siehe oben); dann zeigte David Kläui, Gymnasiast und Filmautor seinen Film über wettstein21, und die Veranstaltung endete mit dem traditionellen Apéro.
 

WIE ZU EINER SOLARANLAGE KOMMEN?

Wir erinnern daran, dass auf unserer Website www.wettstein21.ch unter der Rubrik «Infos, How-tos» Sie Anleitungen finden, wie man als Mieter oder als Hauseigentümer zu einer Solaranlage kommt. Wir von wettstein21 helfen gerne weiter – unser Ziel ist klar: wir wollen, dass das Wettsteinquartier vorangeht in Sachen nachhaltiger Energieerzeugung.
 
Ganz herzlich, für alle von wettstein21
Christoph Keller
 
 
Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie etwas beizutragen haben – Ideen, Anregungen, sind sehr willkommen; info@wettstein21.ch ist unsere E-Mail-Adresse.
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