UPJ-Newsletter April 2013

Newsletter April 2013


Editorial


Lieber Leserin, lieber Leser,
im Jahr 1713 beschrieb der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz in seinem Werk "Sylvicultura oeconomica" erstmalig eine Form des "nachhaltenden" Wirtschaftens im Dienste des "gemeinen Wesens". Seine Grundidee der Nachhaltigkeit hat heute - 300 Jahre später - sowie weit über die Grenzen der barocken sächsischen Forstwirtschaft hinaus nicht an Aktualität verloren und hat sich als gesellschaftliches Leitbild etabliert. Im Rahmen von Corporate Social Responsibility leisten Unternehmen ihren spezifischen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Dabei spannt sich der Bogen von der lokalen Ebene bis hin zu globalen Herausforderungen. In diesem Spannungsbogen bewegt sich auch die Arbeit von UPJ und der Mitglieder des UPJ-Netzwerks.

In dieser Ausgabe unseres Newsletters lesen Sie unter anderem, wie das lokale Format der Marktplätze für Gute Geschäfte international Schule macht, wie UPJ seine Kooperationen im Ausland ausbaut und wie die Europäische Kommission die Transparenz von Unternehmen in CSR-Fragen steigern will.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre
Dr. Reinhard Lang, Geschäftsführender Vorstand UPJ

Neuigkeiten aus dem UPJ-Netzwerk

UPJ und CSR Europe verstärken Zusammenarbeit

UPJ ist seit April 2013 Nationale Partnerorganisation des führenden europäischen Netzwerks für verantwortliche Unternehmensführung CSR Europe. Mitglieder des Netzwerks sind rund 70 multinationale Unternehmen und 37 Nationale Partnerorganisationen. "CSR Europe's pan European movement grows even stronger as UPJ joins the network", erklärt Stefan Crets, Executive Director von CSR Europe.
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Marktplätze für Gute Geschäfte weltweit - neue Website

Über 250 Marktplätze für Gute Geschäfte in mehr als 90 Städten in Deutschland haben bereits Impulse für die Entwicklung neuer sozialer Kooperationen auf lokaler Ebene gegeben. Mit einer neuen Website soll die Erfolgsmethode nun auch international stärker verbreitet und noch mehr Unternehmen, Gemeinnützigen und Kommunen ein praktischer Einstieg in die Zusammenarbeit ermöglicht werden.
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Neuer Rekord beim Marktplatz Gute Geschäfte München

3.873 Stunden Zeitspenden und 66 verhandelte Projekte, das war der Endstand des Marktplatz Gute Geschäfte München 2013, der am 19. März zum 4. Mal stattfand - organisiert von der Freiwilligen-Agentur München. Damit ist es gelungen, das Ergebnis von 2011 nochmals um rund 1.000 Stunden zu steigern.
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SAP integriert Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung

Die SAP hat in diesem Jahr erstmals den Geschäftsbericht und den Nachhaltigkeitsbericht in einem integrierten Bericht zusammengeführt. Das neue Format ermöglicht es, finanzielle und nicht finanzielle Informationen miteinander zu verzahnen und die Wechselwirkungen zwischen den Leistungen in den einzelnen Bereichen aufzuzeigen.
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UPJ-Stellenangebot: Projektmanager (m/w) CSR Transfer

Zur Verstärkung des Teams der UPJ-Geschäftsstelle in Berlin suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte Projektmanagerin / einen engagierten Projektmanager in Vollzeit. Bewerbungsschluss ist der 5. Mai 2013. 
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Weitere Neuigkeiten

Termine

JUNI
11

Damit Gute Geschäfte gelingen - Workshop für Marktplatz-Einsteiger

Essen. Für ein intensives Kennenlernen der Marktplatzmethode stellen bei diesem Tagesworkshop erfahrene Expertinnen und Experten aus Organisationen sowie Unternehmen alle Elemente eines Marktplatzes sowie die wichtigsten Aspekte für ein erfolgreiches Projektmanagement vor.
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NOVEMBER
12

UPJ-Jahrestagung 2013

Berlin. Mit der Jahrestagung bietet das UPJ-Netzwerk eine Plattform zur Praxis von Corporate Citizenship und CSR sowie für die Vernetzung von Verantwortlichen aus großen und mittelständischen Unternehmen, regionalen Mittlern, gemeinnützigen Organisationen, Netzwerken, Wissenschaft, Verbänden, Stiftungen, Politik und Verwaltung. Weitere Informationen zum Programm folgen in den kommenden Wochen.

Weitere Termine

CSR und CC-News

EU-Kommission will Unternehmenstransparenz in Sozial- und Umweltbelangen erhöhen

Die EU Kommission hat einen seit längerem angekündigten Vorschlag zur Änderung der Rechnungslegungsrichtlinien vorgelegt, um die Transparenz größerer Unternehmen in sozialen und ökologischen Belangen zu erhöhen. Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten müssen demnach künftig ihre Grundsätze, Risiken und Ergebnisse in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption und Bestechung sowie Vielfalt in den Leitungs- und Kontrollorganen offenlegen.
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Wie Unternehmen die Gesellschaft beeinflussen - Studie zur Sicht der Bürger

CSR wird von der Europäischen Kommission als "Verantwortung der Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft" definiert. Eine von TNS Opinion & Social im Auftrag der EU-Kommission durchgeführte Studie untersucht die Erwartungen der Bürger in Europa und ausgewählten anderen Ländern an Unternehmen.
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Review zur Umsetzung und Wirksamkeit des Deutschen Nachhaltigkeitskodex

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex bietet Unternehmen Orientierung und Anerkennung, er findet bei Finanzdienstleistern aber nur unzureichend und zögernd Anwendung bei der Unternehmensbewertung am Kapitalmarkt. Das hat eine Forschungsgruppe der Universität Hamburg im Auftrag des Rates für Nachhaltige Entwicklung festgestellt.
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Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen zum Thema Menschenrechte

Unter dem Titel "Mein Unternehmen und die Menschenrechte" hat die EU-Kommission einen einführenden Leitfaden für mittelständische Betriebe veröffentlicht. Der Leitfaden stimmt dabei mit den UN Guiding Principles on Business and Human Rights überein. Kurze Fallstudien aus der Unternehmenspraxis ergänzen die Publikation.
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CSR-Toolkit für Berater mittelständischer Unternehmen

Ein Patentrezept für die Gestaltung von CSR in mittelständischen Unternehmen gibt es nicht. Wie Betriebe begleitet werden können, Lösung zu entwickeln, die zu ihren individuellen Kulturen und Rahmenbedingungen passen, behandelt ein neues Toolkit von adelphi und IFOK.
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Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement durch Einbindung und Förderung privater Nachhaltigkeitsorientierung der Beschäftigten

Wie und ob Menschen mit einer privaten Nachhaltigkeitsorientierung Impulse für das Nachhaltigkeitsmanagement bei ihrem Arbeitgeber geben, untersucht das Projekt "Nachhaltig leben und arbeiten" an der TU Berlin. Im Rahmen einer Studie wurden insgesamt 2.443 Arbeitnehmer aus dem deutschsprachigen Raum befragt.
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Forschungspapier zur Förderung von Social Intrapreneurship

Wie in großen Unternehmen eine Kultur und ein Umfeld geschaffen werden können, damit Beschäftigte gesellschaftliche Innovationen wirtschaftlich profitabel voranbringen können, beschreibt ein neues Forschungspapier des Doughty Centre for Corporate Responsibility.
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Leitfaden zu den UN Principles for Responsible Investment

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat Anfang März einen Leitfaden zu den Principles for Responsible Investment (PRI) der Vereinten Nationen veröffentlicht. Die PRI sind grundlegende Prinzipien verantwortliches Investieren, das ökologische und soziale Kriterien sowie Fragen nachhaltiger Unternehmensführung in Anlageentscheidungen mit einbezieht.
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Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2013 gestartet

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis prämiert zum sechsten Mal nachhaltig agierende Unternehmen sowie zum zweiten Mal Städte und Gemeinden. Bewerbungen können bis zum 15. Mai 2013 eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen jeder Größe, die in Deutschland tätig sind.
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Social Media

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Herausgeber
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Tel +49 (0)30 27887 406-0
www.upj.de

Redaktion
Moritz Blanke, Senior Projektmanager

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UPJ ist das Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen, indem sie neue Verbindungen zwischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Verwaltungen schaffen. Diese Akteure unterstützt der gemeinnützige UPJ e.V. darüber hinaus mit Informationen und Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Corporate Citizenship und Corporate Social Responsibility Aktivitäten.
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