UPJ-Newsletter März 2014

Newsletter März 2014

 

Editorial


Liebe Leserinnen und Leser,
Unternehmen und Corporate Social Responsibility spielen zweifelsfrei eine wichtige Rolle bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit CSR - verstanden als spezifischer Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung - zählt aber auch, Herangehensweisen und Erreichtes kritisch zu hinterfragen. So kommt etwa eine jüngst von der Rating-Agentur oekom veröffentlichte Untersuchung zu dem Ergebnis, dass das Management gesellschaftlicher Herausforderungen durch große börsennotierte Unternehmen insgesamt nicht mit ausreichendem Tempo voranschreitet. Dieses Argument war auch ein Beweggrund für die EU-Kommission einen Vorschlag für gesetzlich verpflichtende Transparenzanforderungen zu CSR-Themen auf den Weg zu bringen, zu dem nach schwierigen Verhandlungen vor Kurzem ein Kompromiss erzielt wurde. Wie nachhaltige Geschäftsmodelle gestaltet werden können, steht auch im Mittelpunkt einer äußerst lesenswerten Kritik des viel beachteten Shared Value-Ansatzes durch mehrere renommierte Wissenschaftler sowie einer aktuellen Studie zu Möglichkeiten wachstumneutralen Wirtschaftens.

Diese und weitere Meldungen finden Sie in dieser Newsletter-Ausgabe.

Viel Spaß beim Lesen
Peter Kromminga, Geschäftsführender Vorstand UPJ

Neuigkeiten aus dem UPJ-Netzwerk

Great Place to Work: Telefónica Germany sichert sich 4. Platz

Das Great Place to Work Institut Deutschland hat am 12.3.2014 gemeinsam mit dem Handelsblatt, dem personalmagazin und dem Demographienetzwerk ddn die Gewinner des Wettbewerbs "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2014" bekannt gegeben. Telefónica Germany ist 4. in der Kategorie Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten.
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Commerzbank geht mit neuem Nachhaltigkeitsportal online

Unternehmerische Verantwortung ist ein Leitgedanke der Commerzbank: Ökologische, soziale und ethische Kriterien spielen hinsichtlich der Unternehmensführung eine zentrale Rolle. Nun hat das Unternehmen die Berichterstattung darüber deutlich ausgebaut. Auf ihrem neuen Internetportal gibt die Bank einen ausführlichen Überblick über die Bandbreite ihres Engagements.
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Stellenangebot: Mitarbeiter Büromanagement, Sekretariat und Service bei UPJ (m/w)

Für die UPJ-Geschäftsstelle suchen wir ab sofort eine engagierte Mitarbeiterin / einen engagierten Mitarbeiter in Vollzeit. Bewerbungsschluss ist der 22. April 2014.
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Weitere Neuigkeiten

Termine

MÄRZ
28

Inclusive Business - Nachhaltige und breitenwirksame Geschäftsmodelle

München. Die Privatwirtschaft entwickelt immer mehr Geschäfts- und Finanzierungsmodelle, die sich an die unteren Einkommensschichten in Entwicklungs- und Schwellenländern richten. Ziel ist des Workshops ist es, kleinere Unternehmen und Start-Ups bei der Entwicklung ihrer Produkte und Dienstleistungen für die Base of the Pyramid-Zielgruppe zu unterstützen.
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MAI
15

8. UPJ-Praxisforum gemeinnütziger Mittlerorganisationen

Frankfurt am Main. Im Fokus des 8. Praxisforums gemeinnütziger Mittler für Corporate Citizenship steht der praxisorientierte Erfahrungsaustausch und die gegenseitige kollegiale Unterstützung.
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JUNI
2

14. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Berlin. Die 14. Jahreskonferenz steht unter dem Motto: "Verstehen - Vermitteln - Verändern". Wissenschaftler liefern mit "Zumutungen und Durchbrüchen zur Nachhaltigkeit" Input für Diskussionen. mehr...

Weitere Termine

Im Gespräch

Gabriele Hartmann (SAP AG)

Als Teil der Interviewserie mit Mitgliedern des UPJ-Netzwerks berichtet Gabriele Hartmann, Head of Corporate Social Responsibility Middle and Eastern Europe (MEE), unter anderem über die Einbindung von SAP-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Förderprogramme des Unternehmens sowie ihre eigenen Erfahrungen während ihres Sabbaticals.
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CSR und CC-News

Kompromiss zum Richtlinienvorschlag zur Offenlegung nichtfinanzieller Informationen erzielt

Die Transparenzregeln zu CSR-Themen werden für Unternehmen in der EU verstärkt. So sieht es ein Richtlinienentwurf der EU vor, dem der Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedsstaaten (COREPER) nach einer Vereinbarung zwischen der griechischen Ratspräsidentschaft und Vertretern des Europäischen Parlaments am 26. Februar zustimmte. Der Kompromiss zu dem bereits im April 2013 von der Kommission vorgestellten Richtlinienvorschlag wurde erst nach schwierigen Verhandlungen erreicht.
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oekom Corporate Responsibility Review 2014

Angesichts der Probleme beim Klimawandel, der weltweiten Durchsetzung von guten Arbeitsstandards und in vielen anderen sozialen und umweltbezogenen Bereichen sind Unternehmen gefordert, ihren Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten. Das kürzlich veröffentlichte CR Review der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom kommt zu dem Ergebnis, das Unternehmen dieser Verantwortung nur teilweise gerecht werden.
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Four big problems with "Creating Shared Value"

Der von Michael Porter und Mark Kramer entworfene und bekanntgemachte "Creating Shared Value" Ansatz hat in den letzten Jahren sehr viel dazu beigetragen, dass CSR-Themen in den Vorstandsetagen angekommen sind. In vielerlei Hinsicht ist das eine gute Sache. Zumindest so lange, bis einem die großen Schwächen des Ansatzes deutlich werden, so vier führende Wissenschaftler.
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Jenseits des Wachstums – DBU-Forschungsprojekt startet

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg befragen seit dem 11. März kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zum Thema Wachstum. Die Forscher wollen herausfinden, wie wichtig wachsende Gewinne oder Beschäftigtenzahlen für die Unternehmensstrategie sind, ob und wie stark die Unternehmen wachsen und welche Unternehmen bewusst nicht wachsen wollen.
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Startschuss für den Deutschen Bürgerpreis 2014

Deutschlands größter Ehrenamtspreis startet wieder durch: 2014 steht im Zeichen von Teilhabe und Toleranz. Unter dem Motto "Vielfalt fördern - Gemeinschaft leben!" würdigt der Deutsche Bürgerpreis Personen, Unternehmer und Projekte, die mit ihrem freiwilligen Engagement den Gemeinschaftssinn stärken und das Miteinander verbessern.
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Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg soll verabschiedet werden

Nach mehreren Dialogprozessen ist die Verabschiedung der Strategie für eine Nachhaltige Entwicklung des Landes Brandenburg für Februar 2014 angekündigt. Die Nachhatigkeitsstrategie soll in mehreren Handlungsfeldern konkrete Impulse geben und Maßnahmen vorstellen, die von Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Verwaltung mit Leben erfüllt werden sollen.
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Redaktion
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