Liebe Leserin, lieber Leser,

 
Wolfgang Beer hat die Evangelischen Akademien in Deutschland lange Jahre mitgeprägt, begleitet und unterstützt. Von 1991 bis 2004 war er Gesamtgeschäftsführer, bis Ende 2016 Geschäftsführer für politische Bildung und hat in diesen Funktionen die Evangelischen Akademien bei Förderern und Entscheidungsträgern vertreten. Nun verabschieden wir ihn in den Ruhestand. Im Interview blickt Wolfgang Beer auf Veränderungen der politischen Bildung zurück und gibt einen Ausblick, wohin sich seiner Meinung nach politische Bildung verändern wird oder muss.
Im Dachverband übernimmt Christine Dotterweich als Bereichsleitung für Öffentlichkeitsarbeit und politische Bildung den Förderbereich politische Bildung.
Im Anschluss an das Interview stellen wir Ihnen ausgewählte Veranstaltungen der Evangelischen Akademien aus dem Bereich der politischen Bildung vor, und Sie erfahren, was es Neues in den Evangelischen Akademien vor Ort gibt.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.
 
Viele Grüße
Christine Dotterweich
Koordination Öffentlichkeitsarbeit

 

Inhalt

 
» Politische Bildung - woher, wohin? Interview mit Wolfgang Beer
» Tagungs-Highlights zur politischen Bildung
» Jugendbildung - Neues aus der et
» Neues aus den Akademien

Politische Bildung - woher, wohin?

 

Interview mit Wolfgang Beer anlässlich seiner Verabschiedung als Geschäftsführer der Evangelischen Akademien in Deutschland e. V.


Diskurse: Wolfgang, Du hast in den späten 1970er Jahren promoviert, einer Hochzeit der politischen (Erwachsenen-) Bildung in Deutschland. Seither bist Du ein wichtiger Akteur auf diesem Feld. Seit 1991 hast Du bei den Evangelischen Akademien in Deutschland als Geschäftsführer den Bereich „Politische Bildung“ geleitet. Wie hat sich die politische Bildung seither entwickelt? Welche Themen sind in den Vordergrund gerückt?

Wolfgang Beer: Strukturell hat sich die politische Bildung relativ wenig, um nicht zu sagen zu wenig weiterentwickelt: Grundlegend sind nach wie vor dieselben Bezugswissenschaften – Politische Wissenschaft, Geschichte und Sozialwissenschaften. Es fällt auf, dass die Ökonomie weiterhin relativ unterrepräsentiert ist. Bedauerlicherweise sind die Kultur- und Medienwissenschaften zwar durchaus in die politische Bildung eingewandert, aber deutlich weniger als ihre gesellschaftliche Bedeutung zugenommen hat. Ausgesprochen ärgerlich ist, dass die Natur- und Technikwissenschaften – mit Ausnahme der kirchlichen, vor allem der Evangelischen Akademien – in den Einrichtungen politischer Bildung so gut wie keine Rolle spielen, obwohl sie in den letzten 20 Jahren eine enorme gesellschaftliche Prägekraft und damit politische Relevanz entwickelt haben. Die politische Bildung verharrt ausgesprochen hartnäckig in ihren thematischen Kernbereichen – und zwar deutlich stärker, als es förderpolitisch notwendig wäre. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die in der Bundesrepublik ja der zentrale Träger für politische Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung ist, ist inhaltlich deutlich offener und experimentierfreudiger als ihre Partner.
Anders sieht es im methodischen Bereich aus. Hier behindert in der politischen Erwachsenenbildung im Gegensatz zur Jugendbildung eine oft restriktive Förderpraxis die durchaus vorhandene Kreativität in der Trägerszene. Es ist schade, dass die bpb, die in ihren eigenen Angeboten nicht selten eine erfreuliche Kreativität entwickelt, solcherlei bei den Trägern nicht fördern würde bzw. dürfte.
Das Themenspektrum der politischen Bildung hat sich in den mit dem Verweis auf die Bezugswissenschaften angedeuteten Grenzen natürlich stark verändert – entsprechend den in den einzelnen Politikfeldern stattfindenden Entwicklungen und Konflikten. Dies gilt selbstredend auch für die Evangelischen Akademien. Eine solche Aktualität entspricht auch dem Auftrag politischer Bildung. Natürlich dominieren deshalb Themenfelder wie internationaler Terrorismus, Flüchtlingspolitik und Rechtsextremismus die aktuellen Angebote. Was mir fehlt, ist der Mut – oder der Wille – zur Interdisziplinarität in der Arbeit etwa in die Bereiche Kultur, (politische) Psychologie oder die schon genannten Natur- und Technikwissenschaften inklusive der Medizin.
Politisch höchst problematisch finde ich den Hang der Politik, politische Bildung oft in eine Art Feuerwehrrolle zu drängen. Wenn aktuelle Probleme oder Akzeptanzkrisen auftreten, soll politische Bildung zum Werkzeug werden, mit dem sich reparieren lässt, was Politik nicht zu reparieren vermag. Diese Tendenz hat auch auf manchmal fatale Weise Eingang gefunden in die Förderpolitik. Damit meine ich nicht die Sondermittel der bpb, diese sind aus Aktualitätsgründen sinnvoll. Ich meine z. B. die Auflage wechselnder Sonderprogramme, die – wie gegenwärtig wieder bei dem Bundesprogramm des BMFSFJ „Demokratie leben!“ zu beobachten – neue Strukturen schaffen und die Kontinuität der Arbeit in den bestehenden Strukturen gefährden. Darüber hinaus bleibt unklar, wie die über solche Bundesprogramme geförderten Träger ihre neu aufgebauten Strukturen nach der Projektlaufzeit aufrechterhalten werden können. Wenn neue Zielgruppen, Formate oder Themen politisch gesetzt werden sollen, dann könnte dies wirksamer und nachhaltiger geschehen durch die Förderung und Integration auch von neuen Trägern mit veränderten Zielgruppen und Formaten in die bestehende Trägerlandschaft. Der Nachteil einer solchen Idee: Die Schaufensterwirkung, die unsere Mediendemokratie zu erheblichen Teilen steuert, wäre deutlich geringer.

Diskurse: Wie hat sich die Trägerlandschaft für die politische Bildung in Deutschland verändert? Und welche Rolle spielten und spielen dabei die Evangelischen Akademien?

Wolfgang Beer: Die Trägerlandschaft der von der bpb geförderten Partner ist in der ganzen Zeit erstaunlich stabil geblieben. Es sind eher vereinzelt neue Träger vor allem aus den ostdeutschen Bundesländern und aus dem Migrationsbereich hinzugekommen. Eine Analyse der Vielfalt der Anbieter außerhalb der etablierten Träger – z. B. aus dem zivilgesellschaftlichen Initiativbereich oder den sozialen Medien – wäre spannend, würde aber den Rahmen dieses Gespräches sprengen.
Die Evangelischen Akademien sind einer der großen Trägerverbünde, die das Bild der Profession und ihrer Politik stark prägen. Sie haben aus zwei Gründen ein sich von anderen Trägern unterscheidendes spezifisches Profil. Das vorherrschende Format der Diskurstagungen ist ausgerichtet auf den Austrag politischer Kontroversen und den gleichberechtigten Dialog zwischen unterschiedlichen Positionen und Interessen. Die Tagungen zielen darauf ab, möglichst das gesamte Zielgruppenspektrum, das mit einem spezifischen Thema befasst oder von ihm betroffen ist, abzubilden und miteinander ins Gespräch zu bringen. Es geht dabei nicht in erster Linie um die reine Information über die thematisch-politischen Zusammenhänge – die natürlich Ausgang der Arbeit sind. Es geht vielmehr darum, die Vertreter der unterschiedlichen Interessen und Betroffenheiten miteinander ins Gespräch zu bringen. In diesem Sinne ist die Diskurstagung sicher ein spezifisches Profil Evangelischer Akademiearbeit.
Ein zweites fast schon Alleinstellungsmerkmal ist die thematische Ausrichtung Evangelischer Akademiearbeit. Neben den „klassischen“ Themen wie z. B. Rechtsextremismus, Europa, Migration und gesellschaftliche Vielfalt oder innen- und außenpolitische Grundfragen haben die Evangelischen Akademien immer einen Schwerpunkt auf die ethische Reflexion darüber hinausgehender gesellschaftlicher Entwicklungen gesetzt. Dies war etwa zu einem sehr frühen Zeitpunkt in den siebziger und achtziger Jahren die politische Dimension der Nachhaltigkeit. Und es war und ist die gesellschaftliche Prägekraft von Naturwissenschaft und Technik – auch über die Informationstechnologie hinaus. Fragen der Umweltethik, Bio- und Medizinethik und damit auch der Technikfolgenabschätzung werden nach meiner Beobachtung von keinem anderen Trägerkontext in derselben Intensität aufgegriffen und in wegweisende bundesweite Projekte umgesetzt.
Eine Grundlage dieser erfolgreichen Arbeit ist, dass an den Akademien die über das eingangs geschilderte begrenzte Spektrum der Bezugswissenschaften hinausgehende naturwissenschaftliche und ethische Kompetenz vorhanden ist. Es ist dringend zu wünschen, dass die Evangelischen Akademien dieses Arbeitsfeld weiter ausbauen, da sie hier einen gesellschaftlichen Beitrag leisten, der sonst nur selten außerhalb der jeweiligen Fachöffentlichkeit realisiert wird.
Der auf Interdisziplinarität gegründete ethische Diskurs über naturwissenschaftlich-technische Entwicklungen, ihre Potenziale, Risiken und Folgen für die Gesellschaft und den Einzelnen ist innerhalb der politischen Bildung ein Alleinstellungsmerkmal. Die damit immer verbundene Frage „Wie wollen wir leben?“ formuliert eine Grundfrage und einen Auftrag evangelischer Akademiearbeit. Sie verweist auch auf ein weiteres thematisches Spezifikum: die Bedeutung von Religion für das Zusammenleben in der Gesellschaft und die ethische Ausrichtung von Politik in nahezu allen Feldern. Auch dies ist ein eminent wichtiger Beitrag zur politischen Bildung und weitergehend zur Gestaltung von Gesellschaft und Politik, der ein Proprium kirchlicher (Bildungs-)Arbeit darstellt.
 
Diskurse: Hilft, bezogen auf die Ausrichtung von politischer Bildung, heute eigentlich noch der 1976 gefundene Beutelsbacher Konsens, der Kontroversität fordert und Überwältigung strikt ablehnt, oder braucht es neue Vereinbarungen zwischen unterschiedlichen Ansätzen, aber auch zwischen Geldgebern und Trägern?

Wolfgang Beer: Der Beutelsbacher Konsens war Mitte der siebziger Jahre eine minimale Verständigungslinie in der schulischen politischen Bildung zwischen den sozialdemokratischen und konservativen Positionen. Dass seine Prinzipien Kontroversität, Überwältigungsverbot und Schülerorientierung eins zu eins auf die außerschulische Bildung übertragen worden sind, hat dieser – um es vorsichtig auszudrücken – nie gut getan. Sie mögen für die Schule und deren Pflichtveranstaltung Unterricht, der sich niemand entziehen kann, eine Berechtigung haben. Für die auf Freiwilligkeit, oft auf konkreter Betroffenheit und nicht selten auf unmittelbaren Erkenntnis- und Handlungszielen beruhende außerschulische Bildung hat sich der Beutelsbacher Konsens – zumal in seiner oft rigiden Umsetzung in Förderrichtlinien und -praxis – höchst negativ ausgewirkt. Politische Bildung soll zwar in Übersetzung des Prinzips Schülerorientierung handlungsbezogen sein, darf aber nicht in Handlung ausarten, da dann sofort ein abstrakter Verstoß gegen das Überwältigungsverbot unterstellt wird und eine jedem Anliegen innewohnende Kontroversität gefährdet oder verhindert erscheint.
Die politische Bildung in ihrer Gesamtheit hat im Blick auf die Bürgerinitiativbewegung seit den siebziger Jahren und den vielfältigen Aktivitäten der politisch engagierten Zivilgesellschaft enorme Gestaltungs- und Entwicklungsräume nicht nutzen dürfen. Die Bürgerbewegungen der letzten Jahrzehnte fanden so weitgehend ohne die verfasste außerschulische politische Bildung statt, deren Lebenselixier sie ja eigentlich hätten sein können und sollen. Ich will es so sagen: Das Engagement in Initiativgruppen führt zu intensiven politischen Erfahrungen und Lernprozessen bei den Beteiligten. Das Engagement gegen eine Industrieansiedlung, für eine fahrradfreundliche Stadt oder gegen Genmais eröffnet Einblicke in politische Entscheidungs- und Interessensstrukturen und führt zum Erwerb umfangreichen politischen Handlungswissens. Solches Aktionslernen zu begleiten und zu reflektieren ist eine originäre Aufgabe politischer Bildung. Sie stellt eine Verknüpfung von Bildung und Aktion dar, die unter Lern- und Handlungsgesichtspunkten sinnvoll ist, aber gegen die vom Beutelsbacher Konsens geforderte Trennung von Bildung und Aktion verstößt.
Vor diesem Hintergrund ist es überfällig, den Beutelsbacher Konsens für die außerschulische politische Bildung schnellstmöglich und endgültig zu den Akten zu legen. Die Profession gewönne enorme konzeptionelle und praktische Freiräume. Für die Förderpraxis wäre es notwendig, offenere Vereinbarungen zu treffen, die die Angebote politischer Bildung von politischer Schulung, Indoktrination und Propaganda sowie einer einseitigen Vereinnahmung durch Verbands-, Organisations- und Parteiinteressen abgrenzen. Ausgangspunkt könnte ein Grundvertrauen gegenüber den anerkannten Trägern der bpb sein, wie es den politischen Stiftungen von der Politik seit eh und je zugestanden wird. Ein solcher Prozess erfordert politischen Mut und Kreativität von allen Beteiligten. Der Lohn der Mühen könnte aber eine deutlich wirkmächtigere, von ihren Zielgruppen stärker akzeptierte und im Wortsinne höchst kontroverse, die gesellschaftliche Vielfalt widerspiegelnde Profession politischer Bildung sein.
 
Diskurse: Derzeit beschleicht einen angesichts eines starken Rechtspopulismus, der weite Teile der sogenannten bürgerlichen Mitte erreicht oder sogar aus ihr heraus getragen wird, doch mitunter die Frage, ob die ganze Idee einer breiten politischen Bildung mit ihrem Anspruch an Emanzipation und kritischem politischen Bewusstsein gescheitert ist. Was kann politische Bildung eigentlich in Zeiten „postfaktischer“ Überzeugungen?

Wolfgang Beer: Was die Wirkungsmöglichkeiten politischer Bildung in Zeiten und Kontexten postfaktischer Überzeugungen angeht, bin ich eher skeptisch. Natürlich kann man wohlfeil sagen, Information, Aufklärung und Aufzeigen von Zusammenhängen ist das Gebot der Stunde; war es aber ja auch bisher schon. Sicher ist es auch richtig zu fordern, dass politische Bildung – anders als es in den letzten Jahrzehnten oft ihrem Selbstverständnis entsprach – auch die positiven Seiten gegenwärtiger Institutionen und Strukturen betont. All dies wird aber, fürchte ich, nur prophylaktisch wirken können bei Menschen, die noch nicht in eine „postfaktische Bewusstlosigkeit“ gefallen sind. Aber jeder, der sich selbst – vielleicht auch mit Hilfe politischer Bildung – sein politisches Bewusstsein bewahrt, ist ein Erfolg.
Verweisen muss ich an dieser Stelle auch noch einmal auf das, was ich oben zu den Folgen gesagt habe, die durch die Förderrestriktionen des Beutelsbacher Konsenses entstehen. Aktionsorientierte aufsuchende politische (Bildungs-)Arbeit, die Ansätze bieten könnte, sind aus der Förderung ausgeschlossen. Die benannte (Selbst-)Begrenzung politischer Bildung verhindert Ansätze, die Spielräume und Einflussmöglichkeiten eröffnen könnten. Inwieweit die Einrichtungen politischer Bildung Formen des politischen Handelns mit dem Ziel von Aufklärung, Widerstand z. B. gegen rechtspopulistische Veranstaltungen oder Solidarisierung z. B. mit Flüchtlingen jenseits ihrer geförderten Arbeit leisten können und wollen, ist eine Frage der jeweiligen Möglichkeiten und des eigenen politischen Engagements.
 
Diskurse: Heißt das, dass Du den Grund für eine Ermüdung sozialer Bewegungen oder Bürgerinitiativen auch darin siehst, dass Politisches Lernen institutionell abgesichert und gesteuert wird und deswegen quasi nicht mehr auf der Straße, im Wald oder auf einer Startbahn passiert? Wobei ja jetzt sogar von der "Rückkehr des Politischen" gesprochen wird. Wie aber kann politische Bildung dennoch zu einer differenzierten und begründeten Meinungs- und Willensbildung beitragen?
 
Wolfgang Beer: Zum einen sehe ich insgesamt keine Ermüdung sozialer Bewegungen. Allerdings haben sich Themen und Kontexte verlagert – tendenziell von lokalen und regionalen Anlässen hin zu nationalen oder globalen Fragestellungen. Der Widerstand gegen TTIP und CETA ist ein eindrucksvolles Beispiel. Zum anderen hat die institutionelle politische Bildung auf die Entwicklung sozialer Bewegungen leider auch in der Vergangenheit kaum Einfluss gehabt, weder positiv noch negativ. Ihr Beitrag zur politischen Willensbildung liegt auf einer anderen Ebene. Sie kann mit ihren Formaten Informationen anbieten, Diskurse organisieren und Reflexions- und Dialogräume schaffen, die dann jenseits konkreter politischer Aktion durchaus Einfluss auf die politische Meinungs- und Willensbildung ihrer Teilnehmenden haben. Die Tagungsarbeit der Evangelischen Akademien, die ja nicht nur informiert, sondern die Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Positionen, Interessen und Handlungskontexte zu einem bestimmten Thema, z. B. der Biotechnologie ins Gespräch bringt, ist hier ein bemerkenswerter Beleg. Indem sie z. B. Dialoge auf Augenhöhe zwischen Wissenschaftlern, Mitgliedern von Aktionsgruppen, Betroffenen, Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung, involvierten Unternehmen und nicht selten auch Medienvertretern etwa zur gentechnischen Forschung und Anwendung organisiert, ist sie durchaus politisch wirksam. Sie ist damit, um eine alte Diskussion aus der Akademiearbeit aufzugreifen, sicher nicht nur Forum, sondern zugleich auch Faktor, indem sie Konfliktbeteiligte jenseits öffentlicher Konfrontation ins Gespräch bringt und so auch politische Wirksamkeit erzeugen kann.

 
Diskurse: Vielen Dank!

Das Interview können Sie hier downloaden.
 

Tagungs-Highlights zur politischen Bildung


Vision reloaded? Europas Werte als Chance
Vortrag von Dr. Stephan Dreischer
11. April 2017, Evangelische Akademie Meißen
Der Gedanke eines politisch geeinten Europas war getragen von der Erfahrung zweier verheerender Weltkriege. Daraus entstand ein Verbund, der Gemeinsamkeiten der Mitgliedsstaaten hervorhob und trennende Elemente in den Hintergrund rückte. Wo stehen wir aber heute?
Eine neue Themenreihe mit sieben Veranstaltungen von April bis Juni 2017 in Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen in Leipzig. Mehr…
 

Frauen an die Spitze
Was bringt die Quotenregelung?
28. bis 29. April 2017, Evangelische Akademie Bad Boll
Ein Jahr nach Einführung soll die Quotenregelung unter die Lupe genommen und nach den Auswirkungen im Hinblick auf ihre Einhaltung und in Bezug auf die Unternehmenskultur und den Unternehmenserfolg gefragt werden. Die Regelung, die darauf abzielt, Frauen an die Spitze zu bringen, wird im Rahmen der Frage nach einer zeitgemäßen, integren Unternehmenskultur diskutiert werden. Mehr...
 

Vielfalt gestalten – In Vielfalt leben- Interkulturelle Gemeinde sein.
Einführung in die Interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösung
5. bis 6. Mai 2017, Evangelische Akademie Villigst
Was passiert, wenn Angehörige verschiedener Kulturkreise aufeinandertreffen, die unterschiedliche Kommunikationsformen gewohnt sind und praktizieren? Sind die Unterschiede tatsächlich so groß, wie wir zuweilen annehmen? In diesem Seminar darum, welche Kommunikations-und Konfliktstile uns selbst geprägt haben. Spielerisch und anhand vieler praktischer Übungen und Fallbeispiele setzen wir uns mit realen interkulturellen Kommunikations-und Konfliktsituationen auseinander und nähern uns dem, was wir allgemein unter „interkultureller Kompetenz“ verstehen. Mehr...
 

Migration als Protestform – im Spannungsfeld von Politik und Wirtschaft
Tagung und Poetry Slam
12. Mai 2017, Evangelische Akademie Oldenburg
Seit mehreren Jahren erleben wir epochale Fluchtbewegungen über das Mittelmeer und die Balkanroute Richtung Europa. Wir fragen: Was treibt Menschen in die Flucht? Wie können wir der Notwendigkeit von Flucht mit politischen und wirtschaftlichen Handlungsweisen entgegenwirken, anstatt Flucht weiter zu erschweren? Und wie können sich Kirchen, Gemeinden und Kommunen in diesem Kontext verhalten? Mehr…
 

Feelings, Facts, Fictions
Bildung in einer (Netz)Welt ohne Fakten?
18. bis 19. Mai 2017, Evangelische Akademie Frankfurt
In den sozialen Netzwerken und anderen Bereichen der öffentlichen und politischen Diskurse geht es zunehmend um Emotionen und weniger um Fakten. In einer Abendveranstaltung wird gefragt, welche Medienbildung eine „Gesellschaft ohne Wahrheit“ braucht. Der anschließende Studientag bietet Workshops und Vertiefungsangebote zur Mediennutzung im Bildungsbereich an. Mehr…
 

Islamistischer Terror
Herausforderung für die freie Gesellschaft
19. bis 21. Mai 2017, Evangelische Akademie Hofgeismar in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung
Den Umgang mit dem transnationalen Terrorismus und die Herausforderungen für die Demokratie angesichts der Bedrohung Sicherheit zu gewährleisten und dennoch die Freiheit nicht zu beschränken diskutieren auf dieser Tagung Vertreter aus Politik, Kirche und Wissenschaft. Zu den Gästen zählen Terrorismusexperte Rolf Tophoven, CDU-Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach, Prof. Dr. Dr. dres. Hans-Jürgen Papier, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts, die Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Schirrmacher und viele weitere. Mehr...  
 

Südwestdeutsche Medientage
8. bis 9. Juni 2017, Evangelische Akademie der Pfalz
Medien in der Glaubwürdigkeitskrise – Was heißt gute Wahlkampfberichterstattung? – das ist das Thema der 2. Südwestdeutschen Medientage der Evangelischen Akademie der Pfalz in Zusammenarbeit mit der SWR 2 Kultur, SR 2 und der Universität Koblenz Landau. Die Medientage finden im Hambacher Schloss und in Neustadt an der Weinstraße statt – an einem der Symbolorte für Demokratie und Pressefreiheit. Zu Gast sind unter anderem der Politikwissenschaftler Prof. Ulrich Sarcinelli, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung Thomas Krüger und die TAZ-Korrespondentin Bettina Gaus. Mehr...
 

„Am Katzentisch der Macht?“
Nichtregierungsorganisationen und Regierende beim G20-Gipfel
12. Juni 2017, Evangelische Akademie der Nordkirche
Der G20-Gipfel ist hoch umstritten. Bundesregierung und Hamburger Senat haben daher frühzeitig versucht, zivilgesellschaftliche Akteure in die inhaltliche Vorbereitung einzubinden. Wo können Nichtregierungsorganisationen mehr für ihr Anliegen erreichen? In den Hinterzimmern der Macht oder auf der Straße? Mehr...
 

Was bedeutet uns Russland?
Deutschland im Deutungsstreit um die Politik Wladimir Putins
14. bis 16. Juni 2017, Evangelische Akademie Loccum
Die Annexion der Krim hat den Streit über die Politik Wladimir Putins in Deutschland deutlich verschärft. Tief spaltet dieser Streit die deutsche Öffentlichkeit. Vermieden wird der direkte Austausch zwischen den streitenden Positionen. Ist die konstruktive Konfrontation diverser Einschätzungen Putin'scher Politik unmöglich? Auf der Tagung sollen auch Stimmen osteuropäischer Anrainerländer zu Wort kommen und so die deutschen Kontroversen international eingebettet und produktiv bearbeitet werden. Mehr...
 

Verantwortungsteilung im Flüchtlingsschutz
Herausforderungen auf globaler, europäischer und nationaler Ebene
19. bis 20. Juni 2017, Evangelische Akademie zu Berlin
Es fehlen europäische Ansätze zur Verantwortungsteilung im Flüchtlingsschutz. Wird die Verantwortung von der EU lediglich ausgelagert? Das Symposium bietet unterschiedlichen Akteuren ein Forum, um Lösungsvorschläge zu diskutieren. Mehr...
 

Widerstand – die Kunst der Revolte
30. Juni bis 2. Juli 2017, Evangelische Akademie Tutzing
Wie die Industriestaaten die Welt ausbeuten, so schamlos raffen die Reichen weltweit Kapital und Güter an sich. Oh wie schön ist Panama – weil kein Che Guevara mehr kommt?! Die Weltgesellschaft ächzt unter globaler Ungerechtigkeit. Utopien? Visionen? Gerechtigkeit? Müde Illusion oder Aufbruch kräftigen Widerstands? Mehr...
 

Das geteilte Berlin
Minecraft-Camp
10. bis 14. Juli 2017 und 17. bis 21. Juli 2017, Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt
Für heutige Jugendliche ist es kaum vorstellbar, dass es eine Mauer gab, die Berlin in zwei Teile trennte. In der Hauptstadt begeben sie sich auf die Spuren dieser Geschichte, erfahren mehr über Checkpoints und Spione, Selbstschussanlagen und Fluchttunnel und verarbeiten ihre Erfahrungen im Computerspiel Minecraft. Das Seminar wird an zwei Terminen für unterschiedliche Gruppen angeboten. Mehr...
 

„Bielefeld gibt es nicht!“
Verschwörungstheorien unter der Lupe
14. bis 16. Juli 2017, Evangelische Akademie Baden
Chemtrails, Lügenpresse, 9/11, BRD GmbH, Reichsbürgertum. Solche und andere Welterklärungsversuche und Verschwörungstheorien werden unter anderem durch die sozialen Netzwerke weiterverbreitet. Häufig stehen dahinter rechtsextreme sowie antisemitische Vorstellungen und Überzeugungen. Mehr...
Eine Veranstaltung im Rahmen des Netzwerkprojektes Antisemitismus und Protestantismus.
 

Wartburgfest reloaded: Demokratie jenseits der Nation?
Re-Nationalisierung, Rechtspopulismus und die Zukunft des europäischen Projekts
21. bis 26. August 2017, Evangelische Akademie Thüringen, Jugendbildungsstätte Junker Jörg
Im Jahr 2017 jährt sich nicht nur der Thesenanschlag Luthers in Wittenberg zum 500. Mal. Auch das Wartburgfest in Eisenach, bei dem studentische Burschenschaften der Leipziger Völkerschlacht von 1813 gedachten, hat ein 200-jähriges Jubiläum. Das Fest von 1817 begriff Luther als national-symbolischen Helden bürgerlicher Erneuerung, richtete sich gegen „kulturelle Fremdherrschaft“ und warb für die Einheit Deutschlands.Im aufkommenden Nationalismus des 19. Jahrhunderts wurde das Wartburgfest nationalistisch-mythologisch instrumentalisiert. Im Kontrast dazu knüpft das „Wartburgfest reloaded“ gemeinsam mit jungen Erwachsenen an demokratische Traditionen an und rückt die europäische Einigung in den Mittelpunkt. Mehr...
 

Fachtagung Rechtsextreme Erlebniswelten: Frauensache
25. bis 26. September 2017, Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen
Mitläufer. So werden Frauen in der rechten Szene wahrgenommen. Aber um die rechtsextreme Ideologie in die Mitte zu tragen, spielen sie längst eine Schlüsselrolle. Die Tagung vermittelt hierzu Informationen und Hintergrundwissen. Das Seminar richtet sich an Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler und an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Mehr...
 
Zum Tagungskalender


Jugendbildung - Neues aus der et




Fokusthema Digitalisierung


Die Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitsiche Jugendbildung (et) stellt bereits seit einigen Jahren die Digitalisierung der Gesellschaft und die daraus erwachsenden Möglichkeiten und Veränderungen für die politische Jugendbildung als eines der drei Fokusthemen ins Zentrum ihrer Arbeit. Sie macht sich zur Aufgabe, die neu entstehenden Formen politischen Handelns und digitaler Beteiligungsmöglichkeiten kritisch zu reflektieren.
Entwickelt werden innovative Konzepte des Medieneinsatzes in Veranstaltungen Die Veranstaltungen der et bieten Multiplikator*innen und jungen Menschen die Möglichkeit, sich für den digitalen Wandel fit zu machen und ihr Mediennutzungsverhalten zu reflektieren. Denn das Leben in der digitalen Gesellschaft heißt auch, sich über die Nutzung von Medien im Alltag und vor allem über die eigenen digitalen Spuren bewusst zu werden.
Ende 2016 ist die Abschlusspublikation „Digitale Medien in der politischen Jugendbildung“ des Netzwerkprojekts shape the future erschienen. Zur Projektseite und zur Publikation.
Im März beteiligte sich die et gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) und der Evangelischen Akademie Wittenberg am Netzpolitischen Forum, bei dem unter dem Hashtag #FreiraumNetz Forderungen und Ideen für ein jugendgerechtes Urheberrecht, einen jugendgerechten Datenschutz und für eine bessere Verzahnung von Jugend- und Netzpolitik entstanden sind. Mehr dazu finden sie hier.
 

Neues aus den Akademien

 

Akademiepreis in Bad Boll ausgelobt

 
Die Evangelische Akademie Bad Boll und ihr Förderkreis haben zum ersten Mal einen eigenen Preis ausgeschrieben. Thomas Weise (links im Bild), Vorstandsvorsitzender des Förderkreises der Akademie und Akademiedirektor Prof. Dr. Jörg Hübner haben ihn bei einem Pressegespräch vorgestellt. Die Auszeichnung steht unter dem Motto „Werte leben – Zukunft gestalten“ und ist mit 3.000 Euro dotiert. Für den Akademiepreis können sich Initiativen und Projekte bewerben, die sich wie die Akademie den Werten einer demokratischen, sozialen und zukunftsfähigen Gesellschaft und deren Gestaltung in christlicher Wertehaltung verpflichtet fühlen und diese innovativ umsetzen. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017. Weitere Informationen finden sie hier.
Foto: Martina Waiblinger
 

 

Neubau der Akademie Frankfurt nahezu vollendet


Die Umbauten auf dem Römerberg sind fast abgeschlossen. Ein Einzug der Evangelischen Akademie Frankfurt ist für Anfang Mai geplant. Erste Veranstaltungen werden voraussichtlich im Juni stattfinden. Mehr...
Die Akademie Frankfurt widmet sich mit zwei Projekten dem Thema und Begriff der Gnade. Die Short Cuts sind gestartet: In kurzen Videoclips sprechen der Kirchenpräsident Volker Jung, aber auch Künstler oder eine Hebamme über Gnade. Zudem startet am 1. Mai die kunstinitiative2017 der EKHN: Zu sehen sind künstlerische Installationen zum Thema in drei Darmstädter Kirchen.
 


Meinhard von Gerkan in Hofgeismar / 70. Geburtstag der Akademie


Auf dem Gelände des Gesundbrunnens ist die Kapelle des Evangelischen Studienseminars nach Plänen des berühmten Architekten Meinhard von Gerkan gebaut. Mit der Einweihung der extra dafür gebauten Truhenorgel ist die Kapelle nun komplett. Aus diesem Anlass findet vom 31. März bis zum 1. April 2017 eine Tagung zu und mit Meinhard von Gerkan statt. Neben dem Star-Architekten wird auch der Auftraggeber Bischof Martin Hein das außergewöhnliche Bau-Projekt vorstellen. Mehr...

Die Evangelische Akademie Hofgeismar feiert am Samstag, 16. September ihren 70. Geburtstag mit einem bunten Programm und einem Festakt. Als Gastredner wird neben Bischof Martin Hein der Spiegel-Redakteur Martin Doerry erwartet. Mehr...
 


Florian Kühl neuer Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Loccum


Am 1. März 2017 hat Florian Kühl die Stelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der Evangelischen Akademie Loccum übernommen. Er ist Nachfolger von Reinhard Behnisch, der nach 20 Jahren Arbeit an der Akademie in den Ruhestand tritt.
Florian Kühl hat Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin studiert und war zuletzt in München bei einem großen Unternehmen der Nutzfahrzeugbranche für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. „Die Vielfalt und Breite der thematischen Diskussionen an der Akademie“, sagt der verheiratete 47-Jährige, „motivieren mich besonders, meine Fähigkeiten und Qualifikationen in der Öffentlichkeitsarbeit für die Akademie einzusetzen“.
 


10 Jahre „Regionalzentren für demokratische Kultur“ bei der Ev. Akademie der Nordkirche


Seit 15 Jahren ist Demokratie-Bildung ein Arbeitsschwerpunkt der Evangelischen Akademie der Nordkirche, seit zehn Jahren gibt es zwei „Regionalzentren für demokratische Kultur“ in ihrer Trägerschaft. Die Mitarbeitenden unterstützen Bürgerinnen und Bürger, öffentliche und private Institutionen, Unternehmen sowie kommunale Gremien auf Anfrage bei der Gestaltung eines demokratischen Alltags. Bei Vorfällen mit mutmaßlich demokratiefeindlichem Hintergrund gibt es Akuthilfe. Das Konzept der Regionalzentren wurde von der Evangelischen Akademie der Nordkirche maßgeblich mitentwickelt. Inzwischen dient es bundesweit als Vorbild.
 


Neuer Studienleiter – neue Programminhalte: Oldenburg stellt vor



Seit 1. September 2016 ist Marcel Hackler neuer Studienleiter „Kirche und Politik“ der Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg. Mit dem neu eingerichteten Studienbereich setzt die Akademie verstärkt auf aktuelle Themen der Sozial- und Umweltpolitik. Der 26-jährige M. Hackler hat sein Masterstudium in Sustainability, Economics and Management (SEM) an der Oldenburger Carl von Ossietzky-Universität absolviert, einem der führenden Nachhaltigkeits-Studiengänge in Deutschland.
Das aktuelle Programm der Ev. Akademie Oldenburg trägt unverkennbar seine Handschrift, mit den Tagungen „Wen bedienen Talkshows?“, „Migration als Protestform“ und dem Debattierforum „polyTIK“. Mehr...

 


Pfalz vergibt Jugendpreis für engagierte Querdenker*innen / Neuer Studienleiter für Jugendbildung


Im zehnten Jahr vergibt die Evangelische Akademie der Pfalz mit Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie Ihren Jugendpreis für engagierte Querdenker*innen. Ausgezeichnet wurden die beiden 17-jährigen Schülerinnen Hannah Bornemann (Bonn) und Fee Aurora Winkler (Bad Neuenahr) für ihr Projekt „Zero Waste – No Plastic“. Beindruckt hat die Jury, wie intensiv und differenziert sich die Preisträgerinnen mit den naturwissenschaftlichen, ethischen und didaktischen Hintergründen beschäftigt haben – und wie unerschrocken sie mit Widerständen umgehen. Die Preisverleihung findet am 16. Mai in Landau statt.
 
Der Kultur- und Medienwissenschaftler Felix Kirschbacher ist neuer wissenschaftlicher Studienleiter für gesellschaftspolitische Jugendbildung. Seit dem 1. Januar 2017 ist er zuständig für die Programmlinie „Junge Akademie. Ethik auf den Punkt gebracht.“ Der inhaltliche Schwerpunkt liegt weiterhin auf den Themen Wirtschaft und Wirtschaftsethik. In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Kaiserslautern und dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium entwickelt die Akademie derzeit ein Zertifikat „Wirtschaftsethik“.
 


Tutzing: Marie Luise Kaschnitz-Preis verliehen / Pressereferent verabschiedet sich in Ruhestand


Die Evangelische Akademie Tutzing ehrt den 67-jährigen österreichischen Schriftsteller Michael Köhlmeier mit dem Marie Luise Kaschnitz-Literaturpreis. Die Verleihung des mit 7.500 Euro dotierten Preises findet am 21. Mai 2017 in der Evangelischen Akademie Tutzing statt. Sie ist Höhepunkt einer öffentlichen Wochenend-Tagung, die sich mit dem Werk des Preisträgers befasst. Mehr...
 
Dr. Axel Schwanebeck, seit 1991 Pressereferent an der Evangelischen Akademie Tutzing, tritt am 1. September 2017 in den Ruhestand. Seine Verabschiedung findet am Montag, den 19. Juni 2017, um 18.30 Uhr statt.
 


Leitungswechsel in der Akademie Villigst


Dr. Peter Markus hat zum 1. Februar dieses Jahres das Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) verlassen, um eine Stelle im NRW-Umweltministerium anzutreten. Mehr als 25 Jahre erfolgreicher Arbeit für die Evangelische Akademie Villigst und den Fachbereich „Theologische und gesellschaftliche Grundfragen“ im IKG gehen damit zu Ende.
Die Leitung des Fachbereichs und der Akademie hat Pfarrerin Dr. Sabine Federmann - seit über sechs Jahren Mitarbeiterin des Instituts - übernommen. „Das Ringen mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft um zukunftsorientierte Perspektiven geht weiter“, beschreibt die Theologin ihren Arbeitsbereich.
 
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Evangelische Akademien in Deutschland e. V.
Auguststr. 80
10117 Berlin

Redaktion:
Christine Dotterweich / Verena Haug
Tel. +49 (0)30 28395-403
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