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Post aus dem Netzwerk

Initiativen Thüringer Hochschulen sichtbar machen, sich austauschen, voneinander lernen, Impulse aufgreifen und Ideen weiterentwickeln - das sind Potenziale des Netzwerks Qualitätssicherung, die nutzbar gemacht werden sollen.
Der vorliegende Newsletter ist zum einen strukturiert nach Dialogformen und Verfahren zur Qualitätsentwicklung, die sich an den Thüringer Hochschulen etablieren bzw. bereits institutionalisiert sind. Zum anderen wird über neue und grundlegend neu gestaltete Studienprogramme berichtet. Schließlich wird über Veranstaltungen, neue Erkenntnisse und Personalien informiert.
 

Inhalte

Mitteilungen/Befunde/Personalien Legende:
TUI - Technische Universität Ilmenau
FSU - Friedrich-Schiller-Universität Jena
UE - Universität Erfurt
BUW - Bauhaus Universität Weimar
HfM - Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimat
FHE - Fachhochschule Erfurt
EAH - Ernst-Abbe-Hochschule Jena
HSM - Hochschule Schmalkalden

Institutionalisierte Formen und Verfahren
(Dialogformen und –prozesse, Befragungen, Akkreditierungen)

Qualitätsdialog

Technische Universität Ilmenau

Bereits zum vierten Mal hat die Stabsstelle QM der Technischen Universität Ilmenau am 27.10.2016 zum Qualitätsdialog eingeladen. Hier erhalten die Studierenden einmal im Jahr die Möglichkeit, sich über die Grundzüge des Qualitätsmanagementsystems der Universität zu informieren und über die Belange des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung zu diskutieren. Das Angebot dient zur Beförderung der Einbindung der Studierenden in das QMS der TU Ilmenau. Die Studierenden können Fragen stellen und Vorschläge zur Weiterentwicklung des QMS thematisieren, die anschließend durch die Stabsstelle QM an die AG QMB weitergetragen, dort diskutiert und ggf. umgesetzt werden. Ein zentrales Thema des Qualitätsdialogs 2016 war die Verbesserung der Rückkopplung der Studierenden in das QMS.

Qualitätsmanagement-Handbuch – Update 2016

Technische Universität Ilmenau

Das vollständig überarbeitete und aktualisierte QM-Handbuch der Technischen Universität Ilmenau wurde im November 2016 vom Rektorat der Universität beschlossen. Verglichen mit der letzten Version des Handbuches enthält es grundlegende Änderungen, die insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Nutzerfreundlichkeit vorgenommen wurden. Das QM-Handbuch gilt für alle Struktureinheiten der Universität und stellt einen Handlungsrahmen für die Mitglieder und Angehörigen dar. Es untersetzt insbesondere die Ordnung zum Qualitätsmanagement, indem es einerseits grundlegende konzeptionelle Aspekte des QMS der Universität erläutert und andererseits ausführliche anwendungsorientierte Darstellungen liefert. Das Handbuch ist modular aufgebaut und kann jederzeit bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.

QM-Kompetenztreffen

Hochschule Schmalkalden

Am 21.12.2016 fand das erste QM-Kompetenztreffen für Studierende der HSM statt. Organisiert wurde das Treffen durch die Mitarbeiter des Zentralen Qualitätsmanagements (ZQM) mit dem Ziel, das Qualitätsmanagementsystem der Hochschule in der Studierendenschaft bekannt zu machen und so Transparenz zu schaffen. Die Veranstaltung stieß bei den Studierenden auf großes Interesse und führte zu einer konstruktiven Diskussion mit den Mitarbeitern des ZQM. Das Veranstaltungsformat soll vierteljährlich wiederholt werden.

Prozessoptimierung

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Der Ausschuss für Studium und Lehre (ASL) der HfM Weimer hat die Prozesse „Bewerbungs- und Eignungsprüfungsverfahren“ sowie „Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen“ mit Unterstützung der entsprechenden Mitarbeiter/innen im Haus analysiert und Optimierungspotentiale aufgezeigt. Die Qualitätsmanagementbeauftragten der Fakultäten haben gemeinsam mit Studierenden und der Stabsstelle Lehre und Qualitätsentwicklung (LQE) Formulare überarbeitet, Handreichungen u.a. für Kommissionsmitglieder und Bewerbermanager erstellt sowie Verbesserungen im HIS-Anmeldeportal veranlasst. Der entwickelte Soll-Prozess für die Anerkennung sieht u.a. eine Anerkennungs- und Zulassungskommission (AZK) vor, die sich aktuell in einer Pilotphase befindet und insbesondere Anträge von Studienfach- und Hochschulwechslern sowie Sonderfälle behandelt.

Gremienworkshop für Studierende

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Am 2. und 9. November 2016 fand zum ersten Mal an der EAH Jena ein Workshop für Studierende statt, die sich in Gremien engagieren und engagieren wollen. Nach dem erfolgreichen Start des Gremienworkshops in Zusammenarbeit mit dem STURA der EAH Jena wird der Workshop verstetigt und jährlich angeboten. Die Workshopteilnehmer/innen aus den unterschiedlichen Gremien der EAH Jena berichteten einstimmig positiv und fühlen sich gut aufgestellt,  innerhalb der Hochschule  aktiver mitzugestalten.
Die Auseinandersetzung mit den Hochschul-Strukturen, die Vorstellung der Gremien (Aufgaben, Mitglieder, formaler Ablauf), das Wechselspiel zwischen Hochschulgremien und Gremien der verfassten Studierendenschaft brachten den Teilnehmer/innen eine deutlich bessere Übersicht.
Um das Wissen von erfahrenen Studierenden nicht einfach verpuffen zu lassen und die neue Studierendengeneration für die Hochschulpolitik fit zu machen, waren die Erfahrungsberichte ehemaliger Gremienmitglieder, die Diskussion unter Einhaltung der vermittelten Kommunikations- und Diskussionsregeln und die Vernetzung zwischen den Gremien besonders hilfreich.
Nur wer gut informiert ist, kann auch wirklich mitgestalten.

Zentrale Studieneinführungstage

Fachhochschule Erfurt

Im Wintersemester 2016/2017 fanden die zentralen Einführungstage für die Studienanfänger/innen der Fachhochschule Erfurt zum zweiten Mal statt. Ziel dabei war das Ankommen zu erleichtern, wichtige Informationen mit auf den Weg zu geben und ein Kennenlernen über die eigene Fachrichtung hinaus zu ermöglichen. Durch ein vielfältiges Programm führten Studierende, Lehrende und Mitarbeitende die neuen Studierenden in die Angebote rund um den Campus ein. Dabei kamen die Studienanfänger/innen fakultätsübergreifend zusammen, informierten sich über Themen wie Stipendien, IT- Dienste, über die Hochschulgruppen bis hin zu Beratungsangeboten oder erkundeten bei der Campus Rallye die verschiedenen Standorte der Hochschule und Angebote in der Stadt.
Eine wichtige Schnittstelle stellten Mitarbeitende des Zentrums für Qualität dar, die an der Organisation und Durchführung der Angebote maßgeblich beteiligt waren. Über Online-Evaluationen und in persönlichen Gesprächen wurde das Feedback aller Beteiligten gesammelt, um die Workshops und Veranstaltungen zu überarbeiten und künftig noch passgenauer anbieten zu können. Besonders die sinnvolle Ergänzung der fachübergreifenden Themen mit den fakultätsspezifischen Programmen und deren organisatorische Abstimmung werden als Chance der Weiterentwicklung gesehen. Insbesondere diesem Ziel möchte sich das Organisationsteam im folgenden Wintersemester widmen.

Ziel- und Leistungsvereinbarungen

Technische Universität Ilmenau

Das Rektorat der Technischen Universität Ilmenau verhandelt gegenwärtig mit den einzelnen Fakultäten die Ziel- und Leistungsvereinbarungen für den Zeitraum 2017 bis 2019. In diesen werden sowohl die Entwicklungs-  und Leistungsziele der Fakultät für die Bereiche Strategie, Studium und Lehre, Forschung und Dienstleistungen als auch die Leistungen der Universitätsleitung zur Fakultätsentwicklung festgelegt. Für die Leistungsziele werden Mindest- und Basiswerte vereinbart, welche sich einerseits an den vereinbarten Zielen der ZLV mit dem Land als auch an den IST-Werten 2015/2016 der jeweiligen Fakultät orientieren. Die ZLV zwischen Rektorat und Fakultäten sichert Transparenz und Planungssicherheit bei der Finanzierung der Fakultäten bis 2019.

Berufungsverfahren

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Bewertung der Probelehrveranstaltung durch die Studierenden erfolgt an der EAH Jena anhand eines standardisierten Fragebogens.  Der Muster-Fragebogen der EAH Jena für Probevorlesungen wurde weiterentwickelt. Unter Einbeziehung der unterschiedlichen Betrachtungsebenen (Inhaltlich-Strukturelle Ebene, Kommunikative-Interaktive Ebene, Didaktische und methodische Ebene) wird ein umfassendes Bild der Meinung der Studierenden um die Aspekte der Lehre eingeholt.

Studienanfängerbefragung

Universität Erfurt

Seit inzwischen sechs Jahren werden zu Beginn jedes Wintersemesters alle Studienanfänger im BA und im MA an der Universität Erfurt per Paper&Pencil im Rahmen der Studieneinführungstage befragt. Der Rücklauf bewegt sich seit der Einführung der Befragung auf dem gleichbleibend hohen Niveau von um die 90 %. Der Fragebogen enthält unter anderem Items zum Übergang BA auf MA und Vorstellungen zu einer zukünftigen beruflichen Tätigkeit. Aktuell werden zum ersten Mal übergreifend Auswertungen der Daten über die Zeit vorgenommen, um z.B. mehr über mögliche Veränderungen in der Informationssuche der Studieninteressierten zu erfahren. Auch soll der Fragebogen im Ergebnis der Betrachtung über die Zeit selbst überarbeitet werden.

Absolventenbefragung

Fachhochschule Erfurt

Nach achtjähriger erfolgreicher Mitarbeit im Kooperationsprojekt Absolventenstudien des INCHER Kassel hat sich die FH Erfurt entschieden, die Mitgliedschaft dort zu beenden und fortan eigene Befragungen ihrer Absolventinnen und Absolventen durchzuführen. Im Sommer 2016 wurde dazu ein Fragebogen entwickelt, der momentan in der ersten Runde der internen Absolventenbefragung des Abschlussjahrgangs 2015 zum Einsatz kommt. Auf Basis der Ergebnisse soll dieser dann weiterentwickelt und noch besser an die Bedürfnisse der FH Erfurt angepasst werden.

Alumnibefragung

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Die studiengangübergreifende Alumnibefragung der HfM Franz Liszt Weimar ging in die zweite Runde. Absolventen des WS 2014/15 nahmen an der Befragung teil. Die Auswertung erfolgt derzeit studiengangbezogen und wird anschließend den Studiengangleitern, zuständigen QMBs und Fachvertretern vorgestellt; geplant ist eine regelmäßige Ergebnispräsentation und Diskussionsrunde zu allen studiengangbezogenen Erhebungen.

Workshop „Evaluationsberichte lesen leicht gemacht“

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Das Universitätsprojekt Lehrevaluation (ULe) bietet einen neuen Workshop an, um die in den Evaluationsberichten enthaltenen Daten besser erkennen und einordnen zu können. In diesem kurzen Workshop (2h) werden die wesentlichen Teile der ULe-Ergebnisberichte vorgestellt. Es folgen Hinweise zum Lesen der unterschiedlichen Abbildungen, statistischen Kennwerte und Tabellen sowie Anregungen zur eigenen Arbeit mit den Berichten. Der Workshop richtet sich an alle, die mit den Ergebnisberichten der studiengangsbezogenen Befragungen (Zwischenbilanzen, Studienabschlussbefragungen) arbeiten. Der erste Workshop fand am 2. Februar 2017 statt. Es waren nahezu alle Fakultäten vertreten. Der Workshop wurde in erster Linie von Mitarbeiter/inne/n der Studiendekanate wahrgenommen, die innerhalb der Fakultäten als Multiplikatoren wirken. Es ist geplant, weitere Workshops anzubieten, die dann auch stärker auf die Erkenntnisinteressen der Studiengangsverantwortlichen ausgerichtet sind.

Reakkreditierungen

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

An der EAH Jena starteten die Vorbereitungen für die Reakkreditierungsverfahren von 22 Studiengängen. 2018 finden die Studiengangsakkreditierungen affiner Studiengänge als Cluster-Verfahren statt. Derzeit werden die Studieninhalte auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse und Erfahrungen einer intensiven Prüfung unterzogen, um die Studienangebote sowohl inhaltlich wie organisatorisch weiterzuentwickeln.

Systemakkreditierung

Hochschule Schmalkalden

Im Rahmen der laufenden Systemakkreditierung fand am 26. und 27.01.2017 die erste Vor-Ort-Begehung durch das Gutachterteam der Akkreditierungsagentur ACQUIN statt. Zu diesem Termin nahmen neben dem Gutachterteam u.a. auch der Prorektor für Studium und Lehre, die Mitarbeiter des ZQM sowie Vertreter der Studierenden teil.

Neu- und Weiterentwicklung von Studienprogrammen

Nachhaltige Stadtentwicklung als wissenschaftliche Weiterbildung

Bauhaus Universität Weimar

Urban Resilience ist ein neuer berufsbegleitender Studiengang der Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus Universität Weimar. Die interdisziplinäre Verknüpfung von Strategien einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist die Leitidee des berufsbegleitenden Studienganges Urban Resilience, der jetzt an der Bauhaus-Universität Weimar eingerichtet wurde. Als internationales Programm mit großem Erfahrungshintergrund wird zukünftig ein Themenspektrum abgedeckt, das sich den weltweit existierenden Herausforderungen unserer Städte stellt und angepasste Lösungsansätze bereithält. Der Studiengang vermittelt Kompetenzen für strategisch planende und beratende Tätigkeiten im Berufsumfeld von Stadtplanung, Architektur und Urbanistik. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Ansätze der resilienten Stadtplanung sowie darauf bezogene Methoden und Instrumente zur praktischen Umsetzung. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester plus Masterarbeit und umfasst insgesamt 90 Leistungspunkte. Die Studieninhalte werden in englischer Sprache angeboten. Das Studium wird mit einem Master of Science abgeschlossen. Zugangsvoraussetzung ist neben einem Bachelor- oder einem vergleichbaren Studienabschluss der Nachweis einschlägiger Berufserfahrungen und der Nachweis von Sprachkenntnissen. Der Studiengang soll voraussichtlich im Wintersemester 2017/18 an den Start gehen und befindet sich derzeit in der Akkreditierung. Schon jetzt kann das dazugehörende Zertifikat Projektentwicklung | Immobilien, Märkte, Standorte absolviert werden.

Weiterer Ausbau der wissenschaftlichen Weiterbildung

Bauhaus Universität Weimar

Drei weitere berufsbegleitende Masterstudiengänge werden an der Fakultät Bauingenieurwesen der Bauhaus Universität Weimar starten. Im Rahmen des Projektes "Professional.Bauhaus" wurden Ende 2016 drei weitere berufsbegleitende Masterstudiengänge eingerichtet, die sich über Onlinephasen flexibel in den Berufsalltag einfügen lassen und innovative Studieninhalte bereit halten. Methoden und Materialien der Nutzerorientierten Bausanierung ist ein Angebot, dass sowohl ingenieurwissenschaftliche bzw. materialtechnische als auch konstruktiv-gestalterische Aspekte des Bauingenieurwesens und der Architektur, insbesondere im Bereich der Bauwerkssanierung umfasst. Ziel des Studienganges ist es, Sanierungsfachplaner auszubilden, die in der Lage sind, eine Sanierungsaufgabe bzw. eine Bauaufgabe im Bestand ganzheitlich zu betrachten, entsprechende Maßnahmen zu planen und deren Ausführung zu leiten bzw. zu überwachen. Projektmanagement Bau qualifiziert insbesondere Führungsnachwuchskräfte aus Unternehmen und Institutionen sowie Selbständige, die Projekte betreuen und leiten sollen und zusätzlich eine wissenschaftliche und praxisorientierte Managementausbildung erhalten wollen. Neben spezifischen Fachkompetenzen im Projektmanagement und im Bauprojektmanagement werden umfassende Kompetenzen im Bereich Business Management entwickelt, die zur Übernahme von Führungspositionen im Geschäftsalltag befähigen. Umweltingenieurwissenschaften (Fern) setzt sich mit der Herausforderung auseinander, Städte und Siedlungsräume energieeffizient und stoffstromoptimiert zu gestalten. Aus den übergeordneten Bereichen Energie, Abfall und Wasser werden flächenübergreifend innovative Konzepte und moderne Produkte erörtert, die geeignet erscheinen, den Ressourcenverbrauch der städtischen Infrastruktur massiv zu reduzieren. Ausführliche Informationen sind erhältlich über die Studienberatung zum Lebenslangen Lernen oder die einzelnen Fachberaterinnen und Fachberater. Alle Studiengänge sollen zum Wintersemester 2017/18 akkreditiert werden.

Revision Bachelor of Music (B.Mus.)

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar hat nach der Einführung des Bachelor of Music zum WS 2010/11 die erste große fachübergreifende Studiengangrevision durchgeführt. Zum einen wurden Änderungswünsche der Studienfächer umgesetzt, zum anderen Anpassungen bzgl. der Studierbarkeit/Prüfungsdichte, Kompetenzorientierung, Schlüsselqualifikationen, Modularisierung und Gewichtung vorgenommen. Der Ausschuss für Studium und Lehre (ASL) hat hierfür  in seinem Unterausschuss Studienplanung (UAS) die bislang geltenden Studien- und Prüfungspläne analysiert und im Hinblick auf Aufbau, Struktur und fachübergreifende Inhalte ein gemeinsames Rahmenmodell für die verschiedenen Studienfächer des Studiengangs Bachelor of Music entwickelt; insbesondere zu vermittelnde wissenschaftliche Grundlagen und berufsfeldbezogene Qualifikationen wurden neu definiert. Das Modell wurde vom Senat in seiner Sitzung am 21.11.2016 beschlossen.

Neuer berufsbegleitender Bachelorstudiengang „Wirtschaftsrecht (LL.B.)“

Hochschule Schmalkalden

Immer häufiger wollen Absolventen einer Ausbildung mit juristischen oder kaufmännischen Inhalten nach einiger Zeit im Berufsleben ihre praktischen Erfahrungen wissenschaftlich fundieren und sich für neue Aufgabenfelder qualifizieren. Sie wünschen sich ein akademisches Studium, welches ohne Unterbrechung der beruflichen Karriere und damit ohne Einkommenseinschränkungen absolviert werden kann. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang „Wirtschaftsrecht (LL.B.)“ setzt an diesem Punkt an und vermittelt sowohl juristisches Wissen als auch fundierte Kenntnisse aus der Betriebswirtschaft und qualifiziert die angehenden Wirtschaftsjuristen zu gefragten Absolventen auf dem Arbeitsmarkt, die in vielen Bereichen des Wirtschaftslebens einsetzbar sind, z.B. in Rechts- oder Personalabteilungen, Steuer- und Insolvenzkanzleien, Unternehmensberatungen oder im öffentlichen Sektor.

Mitteilungen/Befunde/Personalien

Podiumsdiskussion: Masse statt Klasse? Zur Zukunft universitärer Lehre

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Friedrich-Schiller-Universität versteht Hochschulentwicklung als einen diskursiven Prozess. Sie lädt in loser Folge zu Diskussionsveranstaltungen ein, um aktuelle Entwicklungen im Hochschulbereich für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit differenziert zu beleuchten. In diesem Zusammenhang steht die Debatte um die Qualität universitärer Lehre.
Die Veranstaltung führt Akteure aus der Politik und Verantwortliche für die Lehre zusammen. Sie bietet ein Forum, über die aktuellen Herausforderungen zu diskutieren, die sich aus dem wissenschaftlichen Selbstverständnis einer Universität und ihrem gesellschaftlichen Auftrag ergeben. Die Podiumsdiskussion wird der Wissenschafts- und Bildungsjournalist Jan-Martin Wiarda moderieren.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sind abrufbar unter: http://www.uni-jena.de/Podiumsdiskussion_Lehre.html

Ausschreibung Lehrpreis

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Der Lehrpreis der Universität Jena ist erneut ausgeschrieben (http://www.uni-jena.de/lehrpreis.html). Prämiert wird die beste Lehrveranstaltungskonzeption (2.500 €). Zusätzlich wird 2017 eine Auszeichnung im Themenschwerpunkt Lehrkonzepte für die Studieneingangsphase (2.500 €) vergeben. Mit beiden Prämierungen sollen beispielgebende Lehrkonzepte gewürdigt und deren Sichtbarkeit verbessert werden. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wurde die Gesamtsumme des Lehrpreises aufgestockt und zu gleichen Anteilen auf beide Prämierungen verteilt.
Die ausgezeichneten Konzeptionen werden zur Preisverleihung am 16. November 2017 vorgestellt und über die Materialsammlung der Servicestelle LehreLernen unter http://www.lehrelernen.uni-jena.de/goodpractices.html für einen breiteren Personenkreis zugänglich gemacht.

2. Förderphase Verbundprojekt EAH/FSU

Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Das im Rahmen des Qualitätspaktes Lehre vom BMBF geförderte Verbundprojekt der beiden Jenaer Hochschulen beschäftigt sich auch in der zweiten Förderphase von 2017 bis 2020 im Schwerpunkt mit der Entwicklung kooperativer Studienmodelle.
In dieser Phase sollen die bisher erarbeiteten Kooperationsmodelle auf weitere Fachrichtungen übertragen und durch neue Kooperationsformen ergänzt werden. Zu den bereits existierenden Teilprojekten Informatik, Umwelt, Betriebswirtschaft und Werkstoffkunde tritt das neue Teilprojekt Medizin hinzu. Zusätzlich wurde das integrative Kernteam um jeweils einen Vertreter aus der Hochschuldidaktik erweitert. Neben der Entwicklung kooperativer Angebote stehen der strukturierte Wechsel vom Bachelor- zum Masterstudium zwischen den Hochschultypen sowie die abgestimmte Beratung Studieninteressierter mit dem Schwerpunkt Self-Assessment weiterhin im Fokus der gemeinsamen Projektarbeit.
Weitere Informationen sind abrufbar unter: http://studieren-im-verbund-jena.de/

Jahrestagung Netzwerk Musikhochschulen

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Die dritte Jahrestagung des Netzwerks Musikhochschulen am 17./18. November 2016 in Detmold markierte das Ende der ersten und den Beginn der zweiten Förderphase im Rahmen des Qualitätspakts Lehre. Dabei erfolgte zum einen eine Zusammenschau bisheriger Themen, Arbeitsfelder und Projekte, zum anderen wurden Perspektiven für die nächsten vier Jahre diskutiert. Die für Interessenten aller Universitäten und Hochschulen offene Tagung stellte sich dem Dialog und lud zu Vorträgen, Foren und Podien ein. Neben der Präsentation der aktuellen Projekte, informierten und diskutierten Teilnehmer aus 20 Hochschulen mit Fachleuten und Experten des Netzwerkes über Prozesse und Entwicklungschancen an Musikhochschulen. Besonderes Interesse galt den Fachforen „Musikhoch­schule organisieren und entwickeln“ und „Lehren und Lernen – Lernumgebungen gestalten“, wo den Teilnehmern Pilotprojekte und Best practice-Beispiele verschiedener Hochschulen vorgestellt wurden. Alle Ergebnisse der 1. Förderphase präsentiert das Netzwerk Musikhochschulen in einer Publikation, die im März 2017 erscheinen wird.

LEARNTEC

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die FSU Jena war am Stand der mitteldeutschen Hochschulen „Forschung für die Zukunft“ auf der digitalen Bildungsmesse LEARNTEC am 24.-26. Januar 2017 in Karlsruhe vertreten. Das Universitätsprojekt Lehrevaluation hat dort technologische Lösungen zur Durchführung von Evaluationsprojekten vorgestellt.

Vor-Ort-Begehung Wissenschaftsrat zur Begutachtung der Ingenieurswissenschaften

Hochschule Schmalkalden

Am 09.12.2016 führte der Wissenschaftsrat eine Vor-Ort-Begehung zur Begutachtung der Ingenieurswissenschaften an der Hochschule Schmalkalden durch. Während des ganztägigen Termins wurden die Fakultäten Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik intensiv geprüft. Mit Erkenntnissen aus der Begutachtung wird im Sommer 2017 gerechnet.

Technische Entwicklung Online - Studienorientierung abgeschlossen

Fachhochschule Erfurt

Im Juli 2015 startete die interaktive Online-Studienorientierung der Fachhochschule Erfurt im Schülerportal »Ab in den Hörsaal«. Durch einen Interessenscheck, Aufgaben zum Ausprobieren, Filminterviews mit Studierenden und anderen Inhalten sollen Studieninteressierte den Studiengang finden, der zu ihnen passt.
Vorerst abgeschlossen ist die technische Entwicklung der Webseite und ihrer Verwaltung. Die Nutzerfreundlichkeit wurde nach zwei Usabilitytests verbessert. Erste Analysen des Nutzerverhaltens zeigen, dass die Filminhalte besondere Aufmerksamkeit erfahren.
Ein Quiz zum Ausprobieren von Grundlagen im MINT Bereich befindet sich aktuell in Entwicklung. Online zugänglich sind bisher die Bachelorstudiengänge Business Administration, Wirtschaftsingenieur/in Verkehr, Transport und Logistik, Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst. Die Umsetzung weiterer Bachelorstudiengänge soll bis Projektende Juni 2018 abgeschlossen sein. Die Studienorientierung ist erreichbar über das Schülerportal: www.ab-in-den-hoersaal.de

Immer weniger Studienanfänger/innen mit abgeschlossener Berufsausbildung

Fachhochschule Erfurt

Im Wintersemester nahmen 1304 Studierende ihr Studium an der FH Erfurt auf. Damit konnte die Zahl aus dem Vorjahr um rund 8% übertroffen werden. In der Erstsemesterbefragung der BA-Studiengänge wird dabei deutlich, dass die Erstsemester immer weniger dem klassischen Bild eines FH-Studierenden entsprechen. Hatten im WS 2010/11 noch 42,2% der Studienanfänger/innen ihre Hochschulzugangsberechtigung über die Fachhochschulreife erworben, so waren es im WS 2016/17 nur noch 34,4%. Im gleichen Zeitraum sank die Quote der Erstsemester mit abgeschlossener Berufsausbildung von 50,0% auf 26,7%.

Alte und neue Vizepräsidentin

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Die Vizepräsidentin für Lehre der HfM Weimar, Frau Prof. Ulrike Rynkowski-Neuhof, wurde in der Sitzung des Senats am 17.10.2016 für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Die Stabsstelle Lehre und Qualitätsentwicklung ist der Vizepräsidentin für Lehre zugeordnet.

Neue Mitarbeiterin im Qualitätsmanagement

Universität Erfurt

Mit dem 1. Februar 2017 konnte der Stabsbereich ProUni|Qualitätsmanagement in Studium und Lehre Frau Katrin Kriebel als neue Mitarbeiterin begrüßen. Sie unterstützt die Universität Erfurt zukünftig vor allem auf dem Feld der Akkreditierung. Frau Katrin Kriebel (Dipl.-Ökonomin) studierte an der Universität Dortmund Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Sie war unter anderem langjährig an der Sozialforschungsstelle Dortmund mit den Arbeitsschwerpunkten empirische Arbeitsforschung und Beratung und bei einer Unternehmensberatung als Referentin für Prozessmanagement tätig. Zuletzt begleitete Frau Kriebel u.a. die Reakkreditierungsverfahren an der Hochschule Hildesheim und war dort verantwortlich für das Evaluationssystem.

Unsere Termine

30. März 2017
TUI Ilmenau
Netzwerktreffen Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen


Allgemeine Termine


14./15. März 2017
Ruhr-Universität Bochum
nexus-Jahrestagung „Institutionelle Strategien zur Weiterentwicklung der Lehre an Hochschulen“ (Projekt nexus/HRK)
 
11. April 2017
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
„20 Jahre Lissabon-Konvention: Quo vadis Anerkennung?“ (Projekt nexus/HRK)
 
25. April 2017
FSU Jena
Podiumsdiskussion: Masse statt Klasse? Zur Zukunft universitärer Lehre
 

 


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Herausgeber
Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen
c/o Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 1
07743 Jena
Telefon: +49 (0)3641-931926
http://www.lrk-thueringen.de/netzwerke/netzwerk-qualitaetssicherung-an-thueringer-hochschulen/

Redaktion
Dr. Antje Wöhl
Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen
c/o Friedrich-Schiller-Universität Jena
07743 Jena
Telefon_ +49 (0)3641-931926
E-Mail: Antje.woehl@uni-jena.de

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