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Post aus dem Netzwerk

Bevor die närrische Zeit auch Thüringen erfasst, erscheint der Newsletter schon heute wieder prall gefüllt mit aktuellen Themen aus den beteiligten Hochschulen, Ereignissen aus dem Netzwerk und den zugehörigen Teilprojekten.

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Viel Freude beim Lesen!
 

Inhalte

Feierliche Amtseinführung

Fachhochschule Erfurt

Am 21. Januar wurde Herr Prof. Dr.-Ing. Volker Zerbe in einem akademischen Festakt im Audimax der Fachhochschule Erfurt feierlich in sein Amt eingeführt. Während der Investitur stellte der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, die Bedeutung der Fachhochschule Erfurt in der Thüringer Bildungslandschaft heraus. Tamara Thierbach, Bürgermeisterin der Stadt Erfurt, betonte, wie stark die Studierenden der Fachhochschule und der Universität Erfurt prägen und welche wichtigen Impulse für die Stadt und ihre Gesellschaft von den beiden Hochschulen ausgehen. Seit 28. Oktober 2015 ist die neue Hochschulleitung mit der Kanzlerin Britta Werner sowie den Prorektoren Prof. Dr. Frank Setzer, Prof. Dr. Stefan Landwehr und Prof. Dipl.-Ing. Albert Wiedemann komplett.

Qualitätspakt Lehre

Technische Universität Ilmenau

Die Technische Universität Ilmenau wird im Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre) mit ihrem Projekt „Basic Engineering School“ in der zweiten Förderperiode weiter finanziert. In der Basic Engineering School wird das Ingenieurgrundlagenwissen fachübergreifend, praxis-theorie-verzahnt und mit neuen Lehrformaten innerhalb von zwei Semestern vermittelt. Aufbauend auf den positiven Ergebnissen der ersten Förderperiode sollen bis 2020 die erfolgreichen Elemente von BASIC, wie z. B. das interdisziplinäre Praxisprojekt, die Verzahnung der Lehre und die Unterstützung der Kompetenzentwicklung der Studierenden, in die Curricula der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge integriert werden.


Bauhaus-Universität Weimar

Die Bauhaus-Universität Weimar hat bereits in der ersten Förderphase von 2011 bis 2016 an der Entwicklung und Umsetzung innovativer und bedarfsgerechter Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre mitgewirkt und ist nun eine von 71 Universitäten in ganz Deutschland, die sich auch in der zweiten Förderphase des »Qualitätspakt Lehre« von 2016 bis 2020 für verbesserte Bedingungen des Lehrens und Lernens einsetzen wird. Die Universität hat Ende 2015 die Nachricht erhalten, dass eine vom BMBF beauftragte Expertenkommission das Projekt »Studium.Bauhaus« positiv evaluiert hat.

Kontakt und weitere Informationen: Dr. Andreas Mai

Veranstaltungsreihe Studienwerkstatt

Friedrich-Schiller-Universität Jena

An der Universität Jena fand am 15. Januar die zweite Studienwerkstatt der Philosophischen Fakultät statt. Die im Wintersemester neu aufgenommene Veranstaltungsreihe hilft Studierenden dabei, mit der universitären Lehr- und Lernkultur vertraut zu werden und sich grundlegende Studien- und Arbeitstechniken anzueignen. Das Angebot ist für internationale Studierende der Philosophischen Fakultät konzipiert worden, steht aber auch deutschen Studierenden und Studierenden anderer Fakultäten offen. Die Reihe wurde als Maßnahme innerhalb des Projekts ProQualität Lehre aufgelegt und zielt darauf, Studierende u.a. an Methoden des Argumentierens, Präsentierens und wissenschaftlichen Schreibens heranzuführen.

Feedbackinstrument zur Qualitätsentwicklung erfolgreich

Fachhochschule Erfurt

Die sog. Semesterabschlussgespräche erfreuen sich an der Fachhochschule Erfurt immer größerer Beliebtheit. In der Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forstwirtschaft finden inzwischen für alle 7 Studiengänge in den drei Fachrichtungen regelmäßig Semesterevaluierungen statt. Für das WS 2015/16 wurden die Interviewbefragungen bereits abgeschlossen und werden nun im Zentrum für Qualität ausgewertet. Das systematische Feedback der Studierenden aller Jahrgänge wird von den Lehrenden und Fakultätsverantwortlichen als auch den Studierenden als wertvolles Instrument für die Identifikation von Stärken und Schwächen sowie Impulse zu Weiterentwicklung geschätzt. Auf der Grundlage der Ergebnisse können vertiefende Dialogprozesse sowohl in den akademischen Selbstverwaltungsgremien als mit Studierenden erfolgen.

Qualitative Methoden im Einsatz

Bauhaus-Universität Weimar

An der Bauhaus-Universität Weimar werden in jedem Semester neue Lehrformate getestet und umgesetzt. Diese Veranstaltungen unterscheiden sich von klassischen Lehrformaten in Struktur, Turnus und Lehrmethoden. Mit der Unterstützung von qualitativen Evaluationsmethoden konnten beispielsweise das Kooperationsprojekt mit der Universität Erfurt "Dreh dein Lehrvideo", die Blended-Learning-Veranstaltung "Was kostet mein Entwurf" und das praxisorientierte Seminar "Filme erforschen! – Forschungsmethoden zur Überprüfung der Wirksamkeit stilistischer Mittel im (Lern-)Film" näher beleuchtet werden. Neben der Reflektion der neuen Lehrmethoden und -ansätze mit Lehrenden und Studierenden kann so der Erfahrungsschatz um die Anwendung qualitativer Methoden kontinuierlich erweitert werden.

Kontakt und weitere Informationen: Ramona Schulz
 

Rücklaufquote erhöhen

Universität Erfurt

Wie im letzten Newsletter schon erwähnt, wird an der Uni Erfurt ab diesem Semester mit einer Reihe von Methoden an der Erhöhung des Rücklaufs der Lehrevaluation gearbeitet. Die ersten Ergebnisse sind sehr erfreulich: Der Pilotdurchgang mit Papierfragebögen in sieben Lehrveranstaltungen hat im Durchschnitt 62 % Rücklauf erzielt. Diese Paper-Pencil-Variante soll in Zukunft gezielt insbesondere bei kleineren und mittleren Veranstaltungen Anwendung finden. Der gesamte Rücklauf dieses Semesters zeigt ebenfalls einen klaren Aufwärtstrend.

Erfolgsfaktoren und Hürden interdisziplinärer Modulentwicklung

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Ansprechpartner aus 12 Hochschulen verschiedener Bundesländer trafen sich am 28.01.2016 zum Workshop „Erfolgsfaktoren und Hürden interdisziplinärer Modulentwicklung“ in der EAH Jena. Nach drei Impulsvorträgen zu verschiedenen Ansätzen fächerübergreifen-der Lehre von der Hochschule Coburg, der Ruhr-Universität Bochum und der EAH Jena standen verschiedene Fragestellungen im Raum, die in den anschließenden Arbeitsgruppen näher diskutiert wurden. Im anschließenden Diskurs interessierten die Teilnehmenden be-sonders die Aspekte, wie die Akzeptanz von Interdisziplinarität in den Hochschulen gefördert, wie eine fachliche Heterogenität produktiv umgesetzt und eine Nachhaltigkeit in der projektinitiierten interdisziplinären Lehre erreicht werden kann. Weiterhin standen besonders geeignete Lehrformate für interdisziplinäre Lehre im Fokus, die sich größtenteils durch einen Projektcharakter mit klarer Zielstellung, ausreichender Begleitung, fachlicher Mischung, aber vor allem einen erkennbaren Nutzen für die Studierenden auszeichneten. In den Kleingruppen trugen die Mitwirkenden dazu Lösungsansätze für den Umgang mit geeigneten Prüfungsformaten, mit unterschiedlichem Vorwissen der Fachrichtungen und Anforderungen an die beteiligten Studiengänge zusammen. Das abschließende Plenum stand unter der Ziel-stellung 7 Empfehlungen für die Realisierung interdisziplinärer Module aus den erarbeiteten Ergebnissen abzuleiten.
 

Austausch in der Arbeitsgruppe zum Thema „Welches Lehrformat passt?“ Bild: Anna Löwe


Kontakt und weitere Informationen:
Almuth-E. Pechmann & Julia Hillmann

eLab unterstützt thüringenweit

Bauhaus-Universität Weimar

Am 3. Februar 2016 berichten Maria Reichelt und Frauke Kämmerer vom E-Learning-Labor (eLab) der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen der „Agenda Lehre“ an der Fachhochschule Erfurt über ihre Erfahrungen bei der Einführung der Lernplattform Moodle. Sie wollen erläutern, welche Rolle die Lehrenden und Studierenden bei der Einführung der Lernplattform spielen, und welche Unterstützung das eLab für die FH Erfurt leisten kann.

Kontakt und weitere Informationen:
Dr. Maria Reichelt & Frauke Kämmerer
 

Frauen machen MINT

Fachhochschule Erfurt

Frauen aus technischen und naturwissenschaftlichen Fach- und Berufsrichtungen vernetzen sich an der Fachhochschule Erfurt beim ersten Networking-Abend „Frauen machen MINT“ am 28.01.2016. Die Veranstaltung brachte knapp 40 Teilnehmerinnen aus verschiedenen natur- und ingenieurwissenschaftlichen sowie technischen Fachrichtungen zusammen – aus der Informatik, Biomechatronik, des Bauingenieurwesens sowie Verkehrs- und Transportwesens. Zu den Teilnehmerinnen gehörten Studentinnen, Promovendinnen und Professorinnen verschiedener Thüringer Hochschulen und wissenschaftlicher Einrichtungen, Frauen aus kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Mitglieder von Vereinen und Institutionen wie beispielsweise der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt oder dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VDU). Die große Nachfrage und das sehr gute Feedback im Anschluss an den Abend sind Beleg dafür, dass derartige Formate für alle Seiten gewinnbringend sind. Eine Wiederholung der Veranstaltung wird daher angestrebt.
 

Winterkurs – Probestudium für lateinamerikanische Schüler

Technische Universität Ilmenau

Vom 13. Januar bis zum 7. Februar absolvieren 20 Schüler aus fünf lateinamerikanischen Ländern ein Winterkurs-Probestudium an der Technischen Universität Ilmenau. Sie erhalten einen Einblick in die Studiengänge Biomedizinische Technik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Mathematik, Mechatronik, Medientechnologie, Werkstoffwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen. Während ihres gesamten Aufenthalts kommen die Schüler ständig in Kontakt mit Studierenden der Universität. So treffen sie zum Beispiel lateinamerikanische Austauschstudierende und erhalten Informationen und Eindrücke aus erster Hand. Das Winterkurs-Probestudium wird vom Akademischen Auslandsamt der Universität organisiert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) sowie vom Goethe-Institut gefördert.

Mehr als 2450 Kinder besuchten die
13. Kinder-Uni

Fachhochschule Erfurt

Mit 35 Vorlesungen, Workshops und Exkursionen und insgesamt mehr als 2450 begeisterten jungen Besuchern geht in dieser Woche die inzwischen 13. Kinder-Uni Erfurt, ein gemeinsames Projekt von HELIOS Klinikum Erfurt, Fachhochschule und Universität Erfurt, zu Ende. Begeistert waren die Mini-Studenten vom vielseitigen Angebot. Prof. Dr. Matthias Gather kommentierte seine Motivation für sein Angebot an der Fachhochschule Erfurt zum Thema: „Wie kommt mein Frühstück auf den Tisch?“: „Ich denke, die Kinder-Uni ist ein guter Sensor um festzustellen, welche Relevanz unsere Forschung und Lehre besitzt: Sind die Themen interessant? Adressieren sie relevante gesellschaftliche Sachverhalte? Sind die Ergebnisse verständlich und plausibel? Das sollte man ja als Dozent immer wieder auch hinterfragen.“

Unsere Termine


03.03.2016 - Erfurt
Netzwerktreffen mit anschließender interner Weiterbildung.


Allgemeine Termine


11.-12.02.2016 - Hamburg
Simualation als Methode zur Kompetenzentwicklung.

25.-26.02.2016 - Coburg
Berufsfähigkeit steigern: Interdisziplnäre Kompetenzen für die Praxis.


07.-08.03.2016 - Münster
Employability -
Was ist das und wie geht das eigentlich ...?

10.-11.03.2016 - Kaiserslautern
Kooperationsnetzwerke als Erfolgsfaktor.
Herausgeber
Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen
c/o Universität Erfurt
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt
Telefon: +49 (0)361-7375054
http://www.lrk-thueringen.de/netzwerke/netzwerk-qualitaetssicherung-an-thueringer-hochschulen/

Redaktion
Ramona Schulz
Bauhaus-Universität Weimar
Amalienstraße 13
99423 Weimar
E-Mail: ramona.schulz@uni-weimar.de

Service
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