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Post aus dem Netzwerk

Die Novellierung des Thüringer Hochschulgesetzes, die Erarbeitung des Staatsvertrages zur Regelung der Akkreditierung - die Hochschullandschaft bleibt in Bewegung und die Arbeit an den Hochschulen spannend. Umso wichtiger ist der Austausch und die Zusammenarbeit der Hochschulen Thüringens untereinander. Das Netzwerk Qualitätssicherung hat sich hier als ein geeignetes Forum etabliert und will auch in der Zukunft die Kooperation zwischen den Hochschulen befördern.
 

Inhalte

Methodensammlung für qualitative Evaluation

Bauhaus-Universität Weimar/
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar/
Universität Erfurt

Die Methodensammlung entstand im Rahmen einer Arbeitsgruppe innerhalb des Netzwerkes Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen. In dieser Arbeitsgruppe schlossen sich drei Hochschulen zusammen, deren Lehre verstärkt durch künstlerische und kleine Formate geprägt ist. Ziel war es, alternative Verfahren zu den fragebogengestützten Evaluationen zu entwickeln und zu implementieren. Es wurden Methoden recherchiert, an den Hochschulkontext angepasst und getestet. Die Erprobung erfolgte mit unterschiedlichen Gruppengrößen von drei bis 15 Personen innerhalb unterschiedlicher Lehrformate. Die Bandbreite reicht von der Evaluation des Einzelunterrichts mit Instrumentalklassen bis hin zur Evaluation ganzer Studiengänge im Kontext der Akkreditierung. Bisher konnten wir viele positive Erfahrungen mit der Anwendung des qualitativen Zugangs machen. Um das Repertoire auch für andere Hochschulen nutzbar zu machen, wird es veröffentlicht.

Netzwerk Offene Hochschulen gegründet

Bauhaus-Universität Weimar

Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" ist aus einer Initiative mehrerer Hochschulen das Netzwerk Offene Hochschulen entstanden. Koordiniert von den drei Standorten Oldenburg, Ulm und Weimar, bündelt das Netzwerk die Interessen der Wettbewerbsprojekte mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit der Vorhaben zu befördern. Welche Angebote dies meint, erfahren Sie auf der Website:
https://de.netzwerk-offene-hochschulen.de/

Arbeitstreffen des Netzwerks Offene Hochschulen

Bauhaus-Universität Weimar

Digitale Bildung ist in aller Munde: Sich mit digitalen Mediendiensten und -anwendungen in einem lebenslangen Lernprozess zu bilden, ist eine Vision, die in der Alltags- und Berufswelt der Menschen angekommen ist. Vor allem digitalisierte Angebote in der beruflichen Aus- und Weiterbildung ermöglichen neuartige Lern- und Lehrkontexte und schaffen so die Grundlage für Weiterentwicklungen und Innovationen, insbesondere im Hochschulbereich. Ein reflektierter, konstruktiver und kritischer Umgang mit der Vielfalt der vorhandenen Tools und entstehenden Technologien ist dabei eine besondere Herausforderung, aber auch eine Chance die insbesondere für berufsbegleitende Studienangebote die Möglichkeit eröffnet, wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit dem Arbeitstreffen "Vernetzt Euch!? - Digitale Technologien für das berufsbegleitende Lehren und Lernen" wird eine Plattform geboten, um digitale Trends in Bildungsprozessen für berufsbegleitende Studienangebote fruchtbar zu machen und gemeinsam zu diskutieren. Ziel ist es, praktische Einblicke zu gewinnen, gemeinsame Ideen zu entwickeln und zukünftigen Bildungsformaten eine Plattform zu bieten. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Berufsbegleitender Studiengang Kreativmanagement und Marketing 

Bauhaus-Universität Weimar

Wie können sich planerische Prozesse und gestalterische Arbeitsweisen gegenseitig bereichern? Welche Potentiale bieten kreative Vorgehensweisen für klassische Managementansätze? Und welche Rückwirkungen hat das auf die Arbeitsweise und Wertschöpfung innerhalb der Kreativbranche und anderer Industriezweige? Antworten auf diese und ähnliche Fragen hält der berufsbegleitende Studiengang Kreativmanagement und Marketing bereit, der ab Wintersemester 2017/18 an der Bauhaus-Universität Weimar berufsbegleitend studiert werden kann. Die Regelstudienzeit beträgt fünf Semester und umfasst 90 Leistungspunkte. Zugangsvoraussetzung ist ein erster akademischer Abschluss sowie eine mindestens zweijährige Berufserfahrung. Nachdem der Studiengang ofiziell eingerichtet wurde, steht nun die Akkreditierung an, bevor sich die ersten Studierenden einschreiben können. Wer schon vorher in die Inhalte des Studiums hineinschnuppern möchte, kann dies tun: Die Module Wissensmanagement und Betriebswirtschaftslehre werden schon jetzt, im Wintersemester 2016/17 angeboten. Mehr Informationen dazu sind hier zu finden.

Hochschuldidaktische Qualifizierung

Fachhochschule Erfurt

25 Lehrende der FH Erfurt nutzten die vorlesungsfreie Zeit, um sich in Inhouse-Workshops hochschuldidaktisch weiterzubilden. Aufbauend auf einem Workshop zur kompetenzorientierten Lehre im letzten Jahr  fand in diesem Jahr ein Workshop zum kompetenzorientiertem Prüfen statt. Anhand von Beispielen der TeilnehmerInnen wurden Kompetenzen operationalisiert und passende Prüfungsformate entwickelt.
In einem weiteren Workshop beschäftigten sich die TeilnehmerInnen auf Basis des Konzeptes der „Phasen studentischer Aktivität“ mit verschiedenen Möglichkeiten, Alternativen zur frontalen Lehre in die Lehrveranstaltungen zu integrieren. Ziel ist dabei eine stärkere Beteiligung der Studierenden in den Veranstaltungen.

E-Learning-Tag

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Unter dem Motto „E-Learning trifft Hochschuldidaktik: Erfahrungen aus der Praxis“ fand am 14. November 2016 der 4. E-Learning-Tag der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Der E-Learning-Tag bietet eine Austauschplattform zu aktuellen Tendenzen im Bereich E-Learning/Blended-Learning und soll Lehrende und Studierende regelmäßig über Einsatz-Szenarien von E-Learning in Studium und Lehre informieren.
Weitere Informationen zum Tagungsprogramm:
www.elearning.uni-jena.de/elt/elt2016 

Tag des Studiums 

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Seit 2010 wird an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) für alle interessierten Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiter der "Tag des Studiums", als hochschulweite Plattform für Austausch, Diskussion und Vernetzung rund um Studium und Lehre geboten.
Der 7. Tag des Studiums am 24. Oktober 2016 widmete sich u. a. dem Thema „Rechtliche Grundlagen und Beispiele guter Praxis bei der Anerkennung“. Für weitere Impulse und Diskussionsansätze rund um das Thema Studium und Lehre sorgten die Posterpräsentationen aus dem jährlichen „Wettbewerb zur Verbesserung der Studienbedingungen“. Der diesjährige Lehrpreisträger Prof. Dr. Adler gab in seinem Vortrag „Praxisbericht aus der Lehre“ Einblicke in seine Lehrtätigkeit. Der durch die Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland geförderte Lehrpreis der EAH Jena wird seit 2011 jährlich für herausragende Lehrleistungen verliehen.

Lehrpreisverleihung

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Der Lehrpreis der Universität wurde 2015 neu gestaltet mit dem Ziel, das besondere Engagement der Lehrenden an der FSU in der Weiterentwicklung der Lehre zu würdigen und Konzepte für gelungene Lehr- und Lernformen sichtbar zu machen. Zusätzlich zum allgemeinen Lehrpreis wird jährlich in einem wechselnden thematischen Schwerpunkt ausgezeichnet, der sich 2016 auf Forschungsorientierte Lehre bezieht.
Am 25. Oktober 2016 fand die feierliche Verleihung des Lehrpreises an der FSU Jena statt. Im Rahmen der Preisverleihung wurden die prämierten Lehrkonzeptionen und weitere nominierte, modellhafte Konzepte in Form von Posterpräsentationen vorgestellt. Anschließend war Gelegenheit sein, sich gemeinsam mit den Preisträgerinnen und Preisträgern sowie Nominierten vertiefter über die Konzepte auszutauschen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.uni-jena.de/lehrpreis.html

Musikhochschulen im Dialog

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Die dritte Jahrestagung des Netzwerks Musikhochschulen. Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung am 17. und 18. November 2016 läutet die zweite Förderphase im Rahmen des Qualitätspakts Lehre ein. Die Tagung legt eine Zusammenschau bisheriger Themen, Arbeitsfelder und Projekte dar und zeigt zugleich Perspektiven für die nächsten vier Jahre auf. Zielgruppe sind Lehrende und Studierende sowie Mitarbeitende der Verwaltung an Musikhochschulen und Interessierte aus dem universitären Feld von Qualitätsentwicklung und Hochschulgovernance. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.netzwerk-musikhochschulen.de/jahrestagung

Praxis- und Kompetenztag

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Im Rahmen des BMBF-Projekts ProQualität Lehre wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Veranstaltungsreihe Praxis- und Kompetenztag der Philosophischen Fakultät entwickelt. Zwischen 2013 und 2016 wurden zehn Veranstaltungen zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten durchgeführt. In Vorträgen und Workshops werden unterschiedliche Berufsfelder für und individuelle Karrierewege von GeisteswissenschaftlerInnen vorgestellt und mit Studierenden an der Analyse ihrer eigenen fachlichen und überfachlichen Kompetenzen gearbeitet. Jeweils drei Veranstaltungen liefen außerdem zu den Schwerpunkten "Praxiserfahrungen im Ausland sammeln" und "Bewerbungsstrategien". Die Veranstaltungsreihe Praxis- und Kompetenztag richtet sich vorrangig an Studierende geisteswissenschaftlicher Fächer. Neben dem primären Ziel, die Studierenden bei Praxisorientierung, Berufsfindung, Kompetenzentwicklung und Bewerbungsprozessen zu unterstützen, konnten durch die Veranstaltungen auch die Fachbereiche in ihrer Beratungstätigkeit und bei der Kontaktherstellung zu außeruniversitären Einrichtungen unterstützt werden. Der zehnte Praxis- und Kompetenztag findet am 17. November 2016 in Form einer fakultätsübergreifenden Praktikumsbörse statt, bei der Studierende gezielt nach Praktika suchen und mit potenziellen Praktikumsgebern ins Gespräch kommen können.
Weitere Informationen unter:
www.gw.uni-jena.de/Praktika.html

Reakkreditierungen

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

An der Musikhochschule Weimar fand am 03. und 04.11.2016 durch ACQUIN die Begehung im Rahmen der Reakkreditierung der Bachelor- und Masterstudiengänge im Lehramt Musik statt. Neben Besprechungen mit Lehrenden und Programmverantwortlichen wurden auch die Studierenden, Fachschaftsvertreter und Alumni befragt. Die HfM Weimar erwartet den Bericht von ACQUIN e.V. noch in diesem Jahr.
 

Fachhochschule Erfurt

Die Masterstudiengänge "Beratung und Intervention in sozialer Arbeit und Kindheitspädagogik" und „Internationale soziale Arbeit“  an der Fachhochschule Erfurt wurden erfolgreich reakkreditiert. Die vierköpfige Gutachterkommission würdigte die erfolgreiche Weiterentwicklung des Studienganges MA „Soziale Arbeit“ durch eine Reakkreditierung ohne Auflagen. Sie bestätigte den Studiengängen neben schlüssigen Konzepten eine gute Studierbarkeit. Insbesondere hoben die GutachterInnen hervor, dass die Studiengänge nicht nur „notwendiges wissenschaftlich tief gehendes Wissen und Kompetenzen für eine akademisch grundgelegte Praxis vermitteln“, sondern auch AbsoventInnen hervorbringen werden, „die sozialpädagogisch-beraterische Ansprüche nicht nur entwickeln, sondern auch kommunizieren können“.

Begutachtung der Ingenieurwissenschaften

Bauhaus-Universität Weimar

Das Land Thüringen beauftragte den Wissenschaftsrat im November 2015 mit der Begutachtung der Ingenieurwissenschaften in Thüringen. In diesem Zusammenhang hat die Bauhaus-Universität Weimar einen umfangreichen Selbstbericht zu Forschung und Lehre in den Ingenieurwissenschaften erstellt, der den Gutachtern als Grundlage einer Vorortbegehung dienen wird.

Wegweiser für Modulbeschreibungen

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Der Bereich Qualitätsmanagement an der EAH Jena hat einen Wegweiser mit Empfehlungen zur Erstellung und Überarbeitung  von Modulbeschreibungen entwickelt. Mit dieser Handreichung sollen Modulverantwortliche insbesondere bei der Formulierung von Qualifikationszielen unterstützt werden. Er informiert über Ziele, Inhalte und Details von Modulbeschreibungen, enthält eine Auflistung der Rechtsgrundlagen, Formulierungshilfen und Empfehlungen zur abschließenden Plausibilitätsprüfung. Im Anhang finden Sie Vorlagen zur praktischen Arbeitshilfe und Literaturhinweise. Dort wird detailliert beschrieben, was die einzelnen Kategorien der Modulbeschreibung bedeuten und wie diese zu befüllen sind.

Qualitätskultur weiterentwickeln

Fachhochschule Erfurt

Durch die weitere Förderung im „Qualitätspakt Lehre“ hat die Fachhochschule Erfurt die Möglichkeit, die Ergebnisse des Teilprojektes 1 des Netzwerks Qualitätssicherung intensiv weiter zu verfolgen. Unter dem Fokus „Weiterentwicklung einer Qualitätskultur“ hat sich ein Projektteam formiert, welches seine Arbeit im September 2016 aufgenommen hat. Bis Ende 2020 wird sich dieses mit der Entwicklung und Implementierung von geeigneten Maßnahmen zur Förderung der Qualitätskultur an der FH Erfurt befassen. Im Fokus stehen vor allem die Themen Information, Kommunikation und Partizipation. Ziel ist daher die Schaffung bzw. der Ausbau von Austauschformaten zu qualitätsrelevanten Fragestellungen. 
Informationen zum Teilprojekt erhalten Sie bei folgenden Ansprechpartnerinnen:
Diana Kußauer und Franziska Nicolaus.

Gremienworkshop

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Gremienarbeit ist ein essentieller Bestandteil hochschulpolitischer Aktivitäten und gibt Studierenden die Möglichkeit ihre Interessen einzubringen, sich zu engagieren und an der Gestaltung der Studienprogramme aktiv mitzuwirken. Die Partizipation und Mitbestimmung aller Mitglieder der Hochschule ist auf allen Ebenen innerhalb der Hochschule möglich.
Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der studentischen Beteiligung an der EAH Jena ergab, dass bisher die Beteiligung der Studierenden an der EAH Jena sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Kritisch gesehen wird, dass die Studierenden ihre Beteiligungsmöglichkeiten oft gar nicht kennen, die aktive Partizipation eine organisatorische Herausforderung ist und Strukturen und Prozesse der Gremienarbeit mitunter unbekannt sind. Hinzu kommt die Wahl der studentischen Gremienvertreter im Jahresrhythmus. Der EAH Jena ist es ein Anliegen, die Partizipation seitens der Studierendenden zu stärken, Transparenz zu steigern, Barrieren und fehlendes Hintergrundwissen zu reduzieren und eine zielführende, aktive Partizipation der Studierenden von Anfang an zu erreichen.
Im November findet zum ersten Mal an der EAH Jena ein Workshop für Studierende statt, die sich in Gremien engagieren und engagieren wollen. Der interaktive Workshop wurde gemeinsam mit dem Studierendenrat (StuRa), dem Projekt StudiumIntegrale und der Qualitätsbeauftragten der EAH Jena erarbeitet. An zwei Nachmittagen bekommen Studierende die Möglichkeit, sich vertieft mit den verschiedenen Gremien, ihren speziellen Aufgaben und Möglichkeiten auseinander zu setzen. Dabei werden Erfahrungsberichte ehemaliger oder noch aktiver studentischer Gremienmitglieder gemeinsam diskutiert, in Arbeitsgruppen Beispielfälle durchgespielt, Grundlagen der Kommunikation in Gremien erarbeitet und gemeinsam ein Grundstein für eine nachhaltige Vernetzung untereinander gelegt.

Datenreport Studium und Lehre

Fachhochschule Erfurt

Nach der erfolgreichen Einführung im vergangenen Jahr, wurde im September 2016 an der FH Erfurt zum zweiten Mal der jährliche Datenreport Studium und Lehre hochschulintern veröffentlicht. Damit wird seine Etablierung als festes Instrument in der Qualitätsarbeit fortgeführt.
Der Datenreport versammelt für das jeweilige Berichtsjahr die Entwicklungen wichtiger statistischer Größen (z. B. Studierendenzahlen, Kohortenverläufe und Erfolgsquoten) sowie die Ergebnisse von Evaluationen und Befragungen an einem Ort. Damit liefert er eine verlässliche, umfassende Datengrundlage für die Qualitätsarbeit in den Fachrichtungen der FH Erfurt.
Der Einführung des jährlichen Datenreports Studium und Lehre wurde im vergangenen Jahr von den Fachrichtungen begrüßt. Durch das erhaltene Feedback konnten in der zweiten Ausgabe einige Punkte verbessert werden. 

Neukonzeption eines Studienbereichs

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Die Arbeitsgruppe „Instrumental- und Gesangspädagogik“, der neben Studierenden, Lehrenden auch drei externe Berater aus der Berufspraxis angehören, setzte ihre Arbeit fort. Auf Grundlage der Auswertung einer Onlinebefragung unter Studierenden und Ehemaligen dieses Ausbildungsbereichs an der HfM Weimar und den vielen gewinnbringenden Erfahrungen der Berufspraktiker, wird die studienfachübergreifende Konzeption in 2016 vorgestellt werden.

II. Klausurberatung 2016 zum QM

Technische Universität Ilmenau

Das Rektorat der Technischen Universität Ilmenau ist verantwortlich für die Umsetzung des zentralen Qualitätsregelkreises. Daher befasst es sich regelmäßig, systematisch mit den Ergebnissen der dezentralen Qualitätsregelkreise. Im Mittelpunkt der II. Klausurberatung, die jährlich im September stattfindet, steht insbesondere die Bewertung und ggf. Weiterentwicklung des QMS der TU Ilmenau. In diesem Jahr wurde in diesem Kontext die Einbindung wissenschaftlicher Einrichtungen, z. B. des Zentralinstitutes für Bildung und der TU International School in das QMS der Universität thematisiert.

Bewertung des QMS

Technische Universität Ilmenau

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Qualitätsmanagement-beauftragte der Technischen Universität Ilmenau haben eine Bewertung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems der Universität vorgenommen. Die auf der Basis der Bewertung gewonnenen Erkenntnisse dienen als Hilfsmittel zur Unterstützung der Weiterentwicklung des QMS sowie zur Vorbereitung der Reakkreditierung im Rahmen der Systemakkreditierung. Basierend auf der Auswertung und der anschließenden Diskussion hat die AG QMB dem Rektorat der Technischen Universität Ilmenau empfohlen, vorrangig die Weiterentwicklung des QM in den Dienstleistungsprozessen zu befördern.

Überarbeitung der Rahmenvorgaben für Studium und Lehre

Technische Universität Ilmenau

Die Technische Universität Ilmenau gewährleistet durch ihr internes Qualitätssicherungssystem im Bereich Studium und Lehre die systematische und flächendeckende Berücksichtigung der geltenden externen Anforderungen und Vorgaben. Vor dem Hintergrund der geplanten Einführung von zwei Diplomstudiengängen hat der akademische Senat der Universität am 13.09.2016 die Anpassung der Rahmenvorgaben um die Berücksichtigung der vom TMWWDG erlassene Rechtsverordnung zur Erprobung von grundständigen Diplomstudiengängen beschlossen. Damit können die Diplomstudiengänge eingerichtet werden.

Studierendenbefragungungen

Universität Erfurt

An der Universität Erfurt wurden im Rahmen der Studieneinführungstage die Studienanfänger/-innen in allen Bachelor- und Masterstudiengängen befragt. Ziel der Befragung war, Informationen über ihre Herkunft, ihre Erwartungen an das Studium an der Universität Erfurt und zu dem Prozess ihrer Studienwahl zu erfassen. Um einen ähnlich hohen Rücklauf wie in den Vorjahren zu gewährleisten, wurde wieder mit Papierfragebögen und Incentives gearbeitet. Nach dem Scannen werden die Fragebögen zurzeit ausgewertete, um die Ergebnisse im Studienausschuss des Senats Ende November vorzustellen.

Des Weiteren wurden im September Studierende in ihrem letzten Semester an der Universität Erfurt befragt. Ziel dieser Online-Befragung war die rückblickende Bewertung der im erfolgreich abgeschlossenen Studium erworbenen Qualifikationen, der Zufriedenheit mit dem Studium sowie der Rahmenbedingungen während des Studiums. Für beide Befragungen liegen nun Daten aus fünf Jahren vor. Diese werden zurzeit hinsichtlich der zeitlichen Entwicklung zusammengestellt und analysiert.
 

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

An der EAH Jena ist die zentrale Studierendenbefragung gestartet. Alle Bachelor- und Masterstudierende ab dem 2. Semester sind eingeladen sich bis Ende November an der onlinebasierten Befragung zu beteiligen. Im zweijährigen Turnus werden Fragen gestellt, die sich auf das Curriculum, die Studierbarkeit, die Organisation des Studiums und der Prüfungen, sowie auf die Qualitätssicherung in den Fachbereichen und Studiengängen beziehen. Sowohl Auswirkungen inhaltlicher Veränderungen im Studium als auch die Serviceorientierung aller Hochschuleinrichtungen werden aus der Perspektive der Studierenden ermittelt, um den Akteuren Entscheidungsgrundlagen für Veränderungen zu bieten. Ziel ist es, gemeinsam über Verbesserung in Lehre und Studium zu sprechen und an Lösungsvorschlägen zu arbeiten. Wie bei der Studierendenbefragung wird ein einheitlicher Basisfragebogen verwendet, so dass ein Vergleich über die Jahre hinweg möglich ist. Die Ergebnisse werden auf der Ebene der Hochschule, der Fachbereiche ggf. der Studiengänge zusammengestellt. Seit dem Wintersemester 2010/2011 wird die Studierendenbefragung jeweils getrennt für Bachelor- und Masterstudierende erhoben. 

Evaluation der Bauhaus Summer School

Bauhaus-Universität Weimar

In diesem Jahr unterstützte der Bereich Universitätsentwicklung der Bauhaus-Universität Weimar die Bauhaus Summer School bei einer umfassenden Evaluation. In die zwei- und vierwöchigen Fach- und Sprachkurse während der vorlesungsfreien Zeit schreiben sich jährlich ca. 400 Studierende aus über 70 Nationen ein. Neben den Kursen wird ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten, dass die Möglichkeit bietet, Menschen aus aller Welt kennenzulernen, internationale Netzwerke zu knüpfen und den kulturellen und akademischen Horizont der Teilnehmenden zu erweitern. Die Evaluation richtete sich an die Teilnehmenden, die Lehrpersonen und Tutoren. Neben der Bewertung der einzelnen Kurse standen Fragen zur Organisation, zum Rahmenprogramm und zu den Rahmenbedingungen im Zentrum der Befragung. Aus den Ergebnissen werden hilfreiche Impulse für die Bauhaus Summer School 2017 abgeleitet.

Studieneinführungstage

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena bietet jedes Jahr für Ihre Studienanfänger/-innen vor Beginn des Wintersemesters die Studieneinführungstage – kurz "STET" genannt – an, um den Studienanfängerinnen und –anfängern einen möglichst reibungslosen Start ins Studium und die neue Lebenssituation zu ermöglichen. Lehrende und Studierende höherer Semester stehen für die wichtigsten Fragen rund um das Studium zur Verfügung. Folgende Punkte standen in diesem Jahr auf dem Programm:
  • Informationen zum Studienverlauf
  • Kennenlernen des Fachbereiches und des gewählten Studienganges   
  • Kennenlernen der Hochschul-Serviceeinrichtungen (Studentensekretariat, Thoskabüro,...)
  • Vorstellung von Kultur- und Freizeitangeboten der EAH Jena und der Stadt Jena
Außerdem gab es Führungen über den Campus, durch die Bibliothek und viele andere Gelegenheiten, die Hochschule, ihre Mitarbeiter*innen und Studierenden kennen zu lernen. Zum Anschluss des Programms wurden alle Erstsemester zum Begrüßungsgrillen eingeladen und konnten weitere Fragen an die Campusspezialisten stellen oder Kontakte zu Studierenden aus allen Fachbereichen knüpfen. Der Hochschulsport, der StuRa, das Akrützel und das Campusradio stellten sich und ihr Programm ebenfalls vor.

Zwischenbilanztagung Verbundprojekt EAH/FSU Jena 

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Am 2. November 2016 fand die Zwischenbilanztagung des BMBF-Projekts „Verbundprojekt EAH und FSU Jena: Entwicklung eines Programms zur Flexibilisierung individueller Studienverläufe und Förderung hochschultypübergreifender Lehrkooperationen“ statt. Die Tagung stand unter dem Motto „Erfolgsfaktoren hochschultypübergreifender Kooperationsmodelle – Wie gelingt die Zusammenarbeit zweiter unterschiedlicher Hochschulen am gleichen Standort?“ und richtete sich sowohl an Lehrende, ProfessorInnen und Studiengangsverantwortliche als auch an MitarbeiterInnen von Online-Self-Assessment-Angeboten, Studien(fach)beraterInnen und MitarbeiterInnen für Studienplatzmarketing.
Ausgehend von einleitenden Impulsvorträgen fanden drei parallele Workshops zu den Themenschwerpunkten hochschultypübergreifender Kompetenzerwerb, Realisierung hochschulübergreifender Studienangebote sowie abgestimmte Studieninformations- und Beratungsangebote statt. 
Nähere Informationen können dem Tagungsprogramm auf der Projekthomepage unter www.studieren-im-verbund-jena.de/tagung entnommen werden.

Musikhochschulen im Dialog

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Die dritte Jahrestagung des Netzwerks Musikhochschulen. Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung am 17. und 18. November 2016 läutet die zweite Förderphase im Rahmen des Qualitätspakts Lehre ein. Die Tagung legt eine Zusammenschau bisheriger Themen, Arbeitsfelder und Projekte dar und zeigt zugleich Perspektiven für die nächsten vier Jahre auf. Zielgruppe sind Lehrende und Studierende sowie Mitarbeitende der Verwaltung an Musikhochschulen und Interessierte aus dem universitären Feld von Qualitätsentwicklung und Hochschulgovernance. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.netzwerk-musikhochschulen.de/jahrestagung

Fragebogen zur Erfassung von Hochwasserschäden

Bauhaus-Universität Weimar

Das Zentrum für die Ingenieuranalyse von Erdbebenschäden der Bauhaus-Universität Weimar führt - unterstützt durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) - eine wissenschaftliche Studie zum Verhalten und zur Schädigung von Gebäuden durch wiederholte Hochwassereinwirkungen durch. Ziel ist es, durch hochwassergerechte Bauweisen und Maßnahmen für die vorhandene Bebauung den Grad der Betroffenheit und die materiellen Verluste zu senken sowie Hochwasserschutzmaßnahmen besser zu begründen. Die Universitätsentwicklung der Bauhaus-Universität Weimar unterstützt dieses Vorhaben durch methodische Beratung und die Umsetzung des Fragebogens in ein Onlineformat.

Unsere Termine


26. September 2016
FSU Jena
Netzwerktreffen Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen


Allgemeine Termine


24. November 2016 
Technische Hochschule Ingolstadt
Anrechnungswerkstatt "Stand und Perspektiven der Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen" (Netzwerk Offene Hochschulen)

25. November 2016 
Berlin
Tagung "Monitoring: Ein Beitrag zur Erhöhung des Studienerfolgs. Bestandsaufnahme, Bedingungen und Erfahrungen" (Projekt Nexus/HRK)
Herausgeber
Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen
c/o Universität Erfurt
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt
Telefon: +49 (0)361-7375054
www.lrk-thueringen.de/netzwerke/netzwerk-qualitaetssicherung-an-thueringer-hochschulen/

Redaktion
Andreas Höfelmayr
Netzwerk Qualitätssicherung an Thüringer Hochschulen
c/o Universität Erfurt
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt
E-Mail: andreas.hoefelmayr@uni-erfurt.de

Service
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