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20. Januar 2014

  EDITORIAL

Machen Sie 2014 zum Wendepunkt für die Pressefreiheit
 

In den vergangenen Jahren sah sich die Pressefreiheit zunehmenden Bedrohungen ausgesetzt: das ging von einer zerstörerischen Mediengesetzgebung in Ungarn über getötete Journalisten in Russland und inhaftierte Journalisten in der Türkei bis hin zu den Sparmaßnahmen, die zur Schließung von unabhängigen und öffentlichen Medienangeboten in einer Reihe von europäischen Ländern geführt hatte.

Angesichts dieser Entwicklungen wird die EJF im neuen Jahr verstärkt daran arbeiten, die Pressefreiheit wiederherzustellen. Als starke Journalistenorganisation in Europa werden wir unsere Kraft und Geschlossenheit dafür einsetzen, den Bedrohungen des Journalismus etwas entgegenzusetzen – damit 2014 ein Wendepunkt für die Pressefreiheit wird.
Mit Blick auf die Medienpolitik müssen wir die Europäischen Institutionen dahingehend beeinflussen, dass sie Maßnahmen zur Förderung des Medienpluralismus umsetzen; sie sollen einen Weg weisen, wie die Unterstützung der Medien durch die EU eine ernsthafte Rolle spielen kann, wobei gleichzeitig die gebotene Distanz zur redaktionellen Unabhängigkeit gewahrt bleiben muss.

Ohne eine Medienlandschaft, die sich der Diversität und Unabhängigkeit verpflichtet fühlt, wird unsere Demokratie Schaden nehmen. Es ist die Aufgabe alle Journalistengewerkschaften und –Verbände, Medienpluralismus und Qualitätsjournalismus zu bewahren. Um das zu erreichen, müssen wir unsere Regierungen und unsere Parlamentarier mit den entsprechenden Argumenten von einer nachhaltigen, lebendigen Medienlandschaft überzeugen.

Gleichzeitig sollten wir die Notwendigkeit einer starken Politik betonen, bei der Medien nicht von Regierungen oder Parlamentariern kontrolliert werden, bei der Mediengesetze, die die Pressefreiheit einschränken, abgeschafft werden, wo der Informantenschutz nicht durch Überwachungsmaßnahmen behindert wird und wo die Prinzipien der Selbstregulierung die Umsetzung von ethischen Leitlinien in unserem Beruf sichert.

Und schließlich müssen wir auch unsere Regierungen dazu drängen, Druck auf Behörden in denjenigen Ländern auszuüben, wo Straffreiheit (impunity) noch immer an der Tagesordnung ist. Wir müssen von ihnen fordern, dass die Inhaftierung und Ermordung von Journalisten endlich aufhört. Journalisten müssen die Freiheit haben und Respekt genießen, wenn sie ihrer Pflicht zu investigativem Journalismus nachkommen und Qualitätsjournalismus liefern sollen.

WIR als Journalistenorganisation werden im Jahr 2014 stärker werden. Wir schaffen das durch den Aufbau von Kapazitäten, Mitgliederwerbung, die Beeinflussung von Europäischen Institutionen, aber auch in Kooperation mit anderen Gewerkschaften und gleichgesinnten Organisationen in ganz Europa. Das sind unsere wertvollsten Werkzeuge.
Nur zusammen bewirken wir den Unterschied.
  Mogens Blicher BjerregÃ¥rd
EJF-Präsident
 

RUJ Gastgeber beim Annual Meeting in Moskau


(14.01.2014) Die Russian Union of Journalists (RUJ) wir Gastgeber der nächsten EJF-Jahresversammlung (Annual Meeting) und heißt die EJF-Mitglieder aus ganz Europa willkommen. Das Treffen wird am 6. und 7. Juni 2014 in Moskau stattfinden. Nachdem sich die RUJ erst vor relativ kurzer Zeit der EJF angeschlossen hat, hoffen die russischen Kollegen, dass das Treffen die Verbindung der beiden Organisationen stärkt, und dass man noch intensiver an einer Abschaffung der Kultur der Straffreiheit (impunity)  arbeiten werde. Das EJF-Sekretariat wird alle organisatorischen Informationen, inklusive der Tagesordnung, in den nächsten Wochen an die Mitgliedschaft versenden.

EJF startet Umfrage zum Projekt: Confronting Austerity in Journalism


(15.01.2014) Als Teil eines neuen EJF-Projekts gegen die Sparmaßnahmen im Journalismus (Projektitel: Confronting Austerity in Journalism) wird in den nächsten Tagen eine europaweite Umfrage gestartet, mit der herausgefunden werden soll, welche innovativen Maßnahmen und Best Practice-Beispiele ein nachhaltiges Umfeld  für die Zukunft des Journalismus schaffen können. Der Fragebogen wird an alle EJF-Mitglieder verschickt und sollte bis zum 20. Februar beantwortet und zurückgeschickt werden. Erste Ergebnisse werden auf einer Konferenz am 20. und 21. März in Wien präsentiert und diskutiert.

Weitere Informationen bei Renate Schroeder.

TÃœRKEI
RUJ-Vertreterin besucht inhaftierte Journalisten


(13.01.2014) Nadezda Azhgikhina, EJF Vize-Präsidentin, hat inhaftierte türkische Journalisten im Silivri-Gefängnis in Istanbul im Namen der EJF und ihrer eigenen Gewerkschaft, der Russian Union of Journalists (RUJ), besucht. Während ihres Besuches traf sie mit inhaftierten Journalisten und mit Ercan Ipekci, dem früheren Präsidenten der Turkish Journalists’ Union (TGS), zusammen. Dabei brachte sie ihre Solidarität mit der Gewerkschaft und den Kollegen zum Ausdruck, die für ihre Freilassung kämpfen. Azhgikhina traf auch die Frau von Kenan Kirkiya, einem inhaftierten Journalisten, der von der RUJ im Rahmen der Kampagne Set Journalists Free in Turkey Set Journalists Free in Turkey “adoptiert” wurde.
Nadezda Azhgikhina wurde von Journalisten außerhalb des Silivri-Gefängnisses interviewt. Sie forderte die türkischen Behörden auf, die inhaftierten Journalisten freizulassen. © Munevver Cakirtas

TGS wählt neuen Vorstand


(22.12.2013) Die Turkish Journalists' Union (TGS) hat während ihrer Jahresversammlung in Istanbul einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Ugur GÜÇ, seine Stellvertreterin ist Eylem Deniz DURGUN. Zum Generalsekretär wurde Mustafa KULELI gewählt; Schatzmeister ist Sedat YILMAZ.
 
Die EFJ gratulierte dem neuen Vorstand zur Wahl und dankte dem scheidenden Präsidenten Ercan Ipecki für seinen unermüdlichen Einsatz im Kampf um die Pressefreiheit in der Türkei. Die EJF wird die enge Partnerschaft mit der TGS fortsetzen, ebenso wie die Kampagne zur Pressefreiheit in der Türkei.

EJF-Direktor geht, neue Projekt- und Politikstelle besetzt


EJF-Direktor Marc Gruber wird die Organisation am 1. Februar verlassen, nachdem er mehr als 13 Jahre lang für die Internationale und die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) gearbeitet hat. 2001 schloss sich Gruber der IJF an und hat in den letzten Jahren schwerpunktmäßig zu europäischen Themen gearbeitet. Er war aktiv daran beteiligt, die sozialen und professionellen Belange der Journalisten zu fördern und hat sich für die Gewerkschaftsbewegung eingesetzt. Die EJF dankte Gruber für seine hervorragende Arbeit und seinen Einsatz für Journalisten und deren Organisationen während seiner Zeit bei der EJF.

Inzwischen hat die EJF Yuk Lan Wong, bislang Kampagnen- und Projektverantwortliche bei der IJF, aus einer Shortlist von fünf KanditatInnen ausgewählt. Sie wird den neu zugeschnittenen Posten eines Project and Policy Officer übernehmen. Frau Wong wird ab dem 1. Februar für die EJF arbeiten.

“Auch wenn wir Marc vermissen,  freuen wir uns mit ihm über seine abenteuerlustige Zukunft. Wir sind glücklich, dass Yuk Lan ihre Kreativität und Effizienz nun bei der EJF einbringen wird,” sagte EJF-Generalsekretär Ricardo Gutiérrez.

Aufruf für 2014

Lasst die türkischen Journalisten frei!


(20.12.2013) (20.12.2013) Zum Neuen Jahr hat die EJF einen Aufruf zur Freilassung von 60 Journalisten gestartet, die derzeit in der Türkei inhaftiert sind, In einem Brief bat EJF-Präsident Mogens Blicher Bjerregård die Journalistengewerkschaften wie die Öffentlichkeit um Unterstützung und um ihre Unterschriften für eine Petition, die den türkischen Premierminister zur Freilassung der Journalisten auffordert.

Familienangehörige und Kollegen der inhaftierten Journalisten haben die Gelegenheit ebenfalls genutzt und Neujahrsgrüße an diejenigen übermittelt, die das Neue Jahr im Gefängnis verbringen müssen. (Nachricht hier lesen)
UNTERZEICHNEN SIE DIE PETITION

Kollegen, wir wünschen euch die Freiheit im Jahr 2014!

Aktuelle Nachrichten aus der Türkei

UKRAINE

Untersuchung nach brutalen Angriffen gefordert


(9.12.2013) Die EJF und IJF haben auf das Schärfste die brutalen Angriffe von ukrainischen Sicherheitskräften verurteilt, die sich gegen Berichterstatter bei den Massenprotesten in Kiew gerichtet hatten. Während die EJF die Behörden aufforderte, die Übergriffe zu untersuchen, haben die beiden ukrainischen Organisationen – Independent Media Trade-Union of Ukraine (IMTUU) und National Union of Journalists of Ukraine (NUJU) – ihre Solidarität und Unterstützung mit allen Medienschaffenden zum Ausdruck gebracht, die sich gegen die Angriffe wehren.

Bereits am 9. Dezember 2013 wurden drei oppositionelle Nachrichtenagenturen in Kiew von bislang nicht identifizierten Bewaffneten durchsucht, die dem Vernehmen nach wie Angehörige der ukrainischen Spezialeinheiten gekleidet waren. Laut Medienberichten ereigneten sich die überfallartigen Einsätze gegen 6 Uhr abends in den Büros der Zeitung Vechirni Visti, der Online-TV-Station INTV und beim Nachrichtenportal Cenzor.net; zugleich begann die Einsatzpolizei die Teilnehmer an Antiregierungs-Demonstrationen zu zerstreuen.(Weiterlesen)
Die Journalistin Anastasia Vlasov fotografiert Polizeikräfte während der Massenproteste in der Ukraine © Pavlo Podufalov / Kiew Post
RUSSLAND

Gedenktag für getötete Journalisten


(15.12.2013) Angehörige und Journalisten (siehe Fotos) versammelten sich im Journalisten-Club der Russian Union of Journalists (RUJ) in Moskau, um an den Tod von über 300 Journalisten, die in Ausübung ihres Berufes gestorben sind, zu erinnern. Der Gedenktag am 15. Dezember wurde von der RUJ initiiert und gilt als wichtigstes Datum für russische Journalisten, die ihre Solidarität mit Kollegen und ihre Verbundenheit mit der Profession ausdrücken wollen. (Fotos: RUJ)

EJF: Belarus soll Verbot für freie Journalisten aufheben


Die EJF hat mit einen eindringlichen Apell an die belarussische Regierung gegen eine Regelung im Mediengesetz protestiert, laut der es freien Journalisten im Lande verboten sein soll, ihren Beruf auszuüben. Dies müsse gestoppt werden. Nach dem Massenmediengesetz in Belarus sollen freie Journalisten von der Berichterstattung in diesem Land ausgeschlossen werden. Das Gesetz erkennt nur festangestellte Journalisten an, die für eines der großen belarussischen Medien arbeiten. Ausländische Journalisten, die als Korrespondenten in Belarus arbeiten, können eine Akkreditierung beim Außenministerium beantragen. (Weiterlesen)

Bitte laden Sie den Musterbrief herunter und schicken Sie diesen an die belarussische Regierung.
NIEDERLANDE

Entführte Journalistin Judith Spiegel frei

(10.12.2013) Die niederländische Journalistin Judith Spiegel ist nun endlich freigelassen worden. Sie war im Juni letzten Jahres in Sana’a, der Hauptstadt des Jemen, von bewaffneten Männern entführt worden. Die EJF begrüßte ihre Freilassung und lobte das EJF-Mitglied, den Niederländischen Journalisten Verband (NVJ) für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Freilassung der Kollegin. (Weiterlesen)
BELGIEN

Neuer Ethik-Kodex


(11.12.2013) Der belgische Rat für journalistische Ethik hat einen neuen Ethik-Kodex für Journalisten vorgestellt. Damit wurde der bestehende Kodex, der erstmals 1971 verabschiedet worden war, aktualisiert. Mit der Erklärung der journalistischen Rechte und Pflichten  (Declaration of Rights and Duties of Journalists), vom November 1971 in München, enthält er einen grundsätzlichen Text, der im darauf folgenden Jahr von der International Federation of Journalists (IFJ) bei ihrem Kongress in Istanbul übernommen wurde. Der neue Kodex berücksichtigt die Spruchpraxis des Belgian Council of Journalism Ethics, der – ähnlich wie der Deutsche Presserat –  ein Organ der Selbstregulierung für französisch- und deutschsprachige Medien in Belgien ist. Das Gremium wurde im Jahr 2009 geschaffen, um sich mit Beschwerden über das Verhalten von Journalisten zu befassen. Der Kodex enthält nun auch einen Abschnitt zu Online-Medien.
 
RUMÄNIEN

Rumänien kriminalisiert Verleumdung
 

(13.12.2013) Die EJF brachte ihre tiefe Besorgnis über die kürzlich verabschiedeten gesetzlichen Änderungen in Rumänien zum Ausdruck, die zu einer Re-Kriminalisierung von Verleumdungstatbeständen führen würden. Zugleich forderte die EJF die rumänischen Behörden auf, alles zu tun, dass das Gesetz noch verhindert werden könne. (Weiterlesen)
GRIECHENLAND

Griechische Journalisten von “Golden Dawn”-Mitgliedern attackiert
 

(11.12.2013) Berichten zufolge ist Panagiotis Bousis, ein Fernsehjournalist, der für den griechischen Rundfunksender STAR arbeitet, von einem Mitglied der rechts-extremistischen Golden Dawn-Partei (“Goldene Morgenröte”) angegriffen worden. Laut EJF-Mitgliedsverband Journalists' Union of the Athens Daily Newspapers (JUADN) berichtete Panagiotis Bousis von einer Golden Dawn-Veranstaltung am 9. Dezember 2013 aus Iraklion, einer Vorstadt von Athen, als Parteimitglieder ihn angriffen und auf den Kopf schlugen. Auch ein Kameramann von STAR TV, der die Veranstaltung aufzeichnete, wurde körperlich angegriffen. Außerdem wurde die Medienberichterstattung behindert. Die EJF hat die Angriffe verurteilt und an die griechischen Behörden appelliert, die Sicherheit und die Rechte von Journalisten zu schützen. (Weiterlesen)
 
SPANIEN

Appell: Entführte Journalisten in Syrien freilassen


(10.12.2013) EJF und IJF haben die sofortige Freilassung von zwei spanischen Journalisten gefordert, die inzwischen seit mehr als vier Monaten in Syrien festgehalten werden. Laut Medienberichten  wurden Javier Espinosa, Sonderkorrespondent in Syrien für die spanische Tageszeitung El Mundo, und Ricardo G. Vilanova, freiberuflicher Fotojournalist, von der Gruppe Islamic State in Iraq and Syria (ISIS) ihrer Freiheit beraubt. (Weiterlesen)

Highlights from Twitter

Neue Medientrends aus unserem EJF-Twitter-Netzwerk.
 
Bitte folgen Sie @EFJEUROPE !

EUROPÄISCHE POLITIK
Letzte Aktivitäten in der Medienpolitik vor den Europa-Wahlen 2014


(10.12.2013) Zum Jahresende 2013 haben die Europäische Kommission und der Ministerrat eine Reihe von interessanten Initiativen angestossen. Bereits am 26. November hat der Rat der Kulturminister verschiedene Erklärungen zur Medienfreiheit und zum Medienpluralismus im digitalen Umfeld verabschiedet. Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union haben Mitgliedsstaaten gemeinsam die Bedeutung der Medienfreiheit zur Kenntnis genommen sowie gemeinsame Prinzipien benannt – wie die Transparenz bei Eigentumsverhältnissen von Medien oder dem Quellenschutz.

Inzwischen hat die Kommission auch die nächste Stufe des Ausschreibungsverfahrens zur Schaffung eines  â€œEuropean Center for Press and Media Freedom” eingeleitet. Gemäß der ausgewählten Projektvorschläge will die Kommission ein internationales Netzwerk von Medienanwälten und einen europäischen Zensur-Index schaffen; hinzu kommen Programme, die die Verleumdungsgesetzgebung sowie die Situation der Pressefreiheit in zehn Balkanstaaten verbessern sollen.

Am 4. Dezember traf sich eine EJF-Delegation mit der EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes, die ihrerseits großes Interesse an den Themen Urheberrecht und unfaire Honorarbedingungen für Journalisten bekundete. Die EJF brachte auch ihre Bedenken zum Ausdruck, etwa dass die EU-Medienpolitik gegenwärtig zwischen (zu vielen) verschiedenen Abteilungen der Europäischen Kommission aufgesplittert sei. Um einen kohärenten Ansatz zur Behandlung der unterschiedlichen Medienthemen – wie Medienpluralismus, Meinungsfreiheit oder Urheberrecht – zu unterstützen, wird die EJF im Vorfeld der Europa-Wahlen ein eigenes “Manifest” vorlegen.

URHEBERRECHT

Kommission startet Konsultationen zur Modernisierung des Urherberrechts


(5.12.2013) Die Europäische Union hat einen öffentlichen Konsultationsprozess gestartet, der sich mit der EU-Politik zu Copyright und Urheberrecht befasst, um diese aktuell und relevant auszugestalten. Der zuständige EU-Kommissar, Michel Barnier, sagte, dass die Beratungen zum Ziel hätten, die entsprechenden gesetzlichen Regelungen in der EU zu modernisieren und effektiver zu fassen. Dabei würden auch Honorarfragen von Autoren und darstellenden Künstlern berücksichtigt. Die EJF wird ihre Antwort zu der Anhörung bis zum Abgabeschluss am 5. Februar einreichen. (Weiterlesen)

GENDER

UNESCO Global Forum zu Medien und Gender


(5.12.2013) IJF-Generalsekretärin Elisabeth Costa, EJF Vize-Präsidentin Nadia Azhgikhina sowoe IJF Gender Officer Pamela Morinière nahmen am UNESCO Global Forum on Media and Gender teil, das vom 2. bis 4. Dezember 2013 in Bangkok / Thailand stattgefunden hat.

 
Nadia Azhgikhina hat bei dieser Gelegenheit (siehe auch das Video-Interview unten) über die Rolle der EJF bei der Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit (gender equality) gesprochen. Das zweitägige Forum hat zum Ziel, globale Expertinnen aus den Bereichen Gender und Medien zusammenzubringen, die relevante Beiträge zum Entwurf eines Rahmenaktionsplanes leisten können, um die Genderdisparitäten in und durch die Medien zu verringern. Am Ende der Konferenz verkündete die UNESCO die Schaffung einer Global Alliance on Media and Gender (hier ist die IJF als Partner beteiligt) und den Entwurf des Aktionsplanes.

Kontact: Pamela Moriniere

Angebot zum Medien-Austausch


Medienprofis, die ihre Fähigkeiten zu den Themen Diversity und inklusive Berichterstattung verbessern wollen, können sich nun für ein fünftägiges Austauschprogramm in einem EU-Land bewerben. Diese Gelegenheit steht nicht ausschließlich Journalisten offen; auch Gewerkschaftsfunktionäre, Medientrainer, Herausgeber und Journalismusstudenten können sich bewerben.

Zur Unterstützung gibt es ein Flugticket in das jeweils kooperierende Partnerland sowie zusätzlich € 500 für erforderliche Ausgaben im Rahmen des Aufenthalts während des Autauschprogramms.

Das Programm bietet eine einzigartige Gelegenheit, professionelle Erfahrungen in den Bereichen Medienproduktion, Medien und Journalistentraining sowie journalistische Praxis zu machen.

Das Austauschprogramm ist Teil der Initiative MEDIANE (Media in Europe for Diversity Inclusiveness programme) die vom Europarat koordiniert wird. Sie wird von der EU und dem Europarat kofinanziert. Weitere Informationen gibt es hier oder bei der EJF über (Yuklan.wong@ifj.org)
Februar
7


 

25

März

20.- 21.

21.



21.


27.

Treffen der EJF-Expertengruppe für Urheberrecht (AREG Authors' Rights Expert Group), Brüssel

EU IPR Observatory  Geistiges Eigentum in der Digitalen Welt (Intellectual Property Rights in the Digital World), Brüssel

Konferenz: Confronting Austerity, Wien

Treffen der EJF-Expertengruppe für Freie Journalisten (FREG Freelance Expert Group), Wien

Online-Medien, Expertengruppe (CONEG Converging and Online Media Group), Wien

EJF Vorstand, (EFJ Steering Committee Meeting), Brüssel
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Website:http://europe.ifj.org/en ; Email: efj@ifj.org


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Chefredaktion (V.i.s.d.P.) :
Ricardo Gutiérrez

Redaktion :
Renate Schroeder, Marc Gruber, Yuk Lan Wong & Pamela Morinière

Ãœbersetzung : Andreas K. Bittner