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  3 Juli 2018  

   EDITORIAL   

 

Weitermachen!

Es ist Zeit, dass wir weitermachen. Unsere Finanzen sind in guter Verfassung. Nun haben unsere Mitgliedsverbände und einige EJF-Vorstandsmitglieder klare Ziele und Visionen im Blick. Diesen Herausforderungen werden wir uns stellen, nicht zuletzt mit unserem engagierten Team im Brüsseler Sekretariat.

In den letzten fünf Jahren hat die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) ihre Aktivitäten erheblich ausgeweitet und dabei immer mehr Leistungen für die Mitgliedsverbände erbracht. Konzentriert sind wir folgende Aufgaben angegangen : Kampf gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Verteidigung der Rechte von freien Journalistinnen und Journalisten, Urheberrecht, Pressfreiheit sowie die Förderung de Informantenschutzes und der Sicherheit von Journalisten. Zugleich konnten wir eine Zunahme von Projekten sehen, bei denen Aktivitäten zusammen mit Mitgliedern und ähnlich denkenden Organisationen durchgeführt wurden.

Unser finanzielle Ausblick ist gut – angesichts eines positiven Ergebnisses mit über 40.000 Euro im Jahr 2017. Im laufenden Jahr wollen wir diese Situation konsolidieren und sicher gehen, dass unsere Finanzen auch längerfristig nachhaltig bleiben. Deshalb werden wir mit der bisherigen Arbeit fortfahren und zugleich unsere Strategien und Kooperationen mit Europäischen Institutionen – wie dem Europarat (Council of Europe, COE) und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) – fortsetzen, um die Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten in Europa zu gewährleisten und laufend zu verbessern.

Mogens Blicher Bjerregård
EJF Präsident

   EJF Jahresversammlung 2018  

Highlights der EJF-Jahresversammlung 2018 in Lissabon

 "Unsere miserablen Arbeitsbedingungen sind Ihre Falschinformation » (Our precarity is your disinformation), so lautete das Motto des diesjährigen EJF-Jahrestreffens, das am 6. Juni 2018 in Lissabon (Portugal) stattfand. Rund 30 Länder wurden von über 50 Delegierten aus den jeweiligen Mitgliedsverbänden repräsentiert. Sie diskutierten und verabschiedeten das neue Arbeitsprogramm der EJF. Zur Einstimmung präsentierte Miguel Crespo (Institut für Soziologie an der Universität Lissabon) eine Studie zu Journalismus und Journalisten in Portugal. Die Ergebnisse sind alarmierend : 77,9% der Teilnehmenden antworteten, dass sie mit der Entwicklung der Arbeitsbedingungen in den letzten fünf Jahren nicht zufrieden sind. Mehr als zwei Drittel gaben an, monatlich zwischen 501 und 1.500 Euro (netto) zu verdienen; 64,2% haben darüber nachgedacht, den Journalismus aufzugeben. Dabei waren die Hauptgründe: niedriges Einkommen (21%) und die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen (20,4%). Diese Ergebnisse verdeutlichen erneut die Notwendigkeit für Gewerkschaften, Veränderungen in Angriff zu nehmen und sich noch intensiver mit den prekären Arbeitsbedingungen im Journalismus auseinanderzusetzen. Während des folgenden Roundtable-Gesprächs wurden positive Aktivitäten und Beispiele aus Russland, Montenegro und Italien vorgestellt.

Bevor die Mitgliederversammlung insgesamt 23 Anträge und Resolutionen verabschiedete (HIER die Übersicht auf Englisch), nahm die Jahresversammlung die Berichte der Expertengruppen sowie die Finanzberichte zur Kenntnis und verabschiedete das Budget für das Jahr 2018.

Auch der Bürgermeister von Lissabon, Fernando Medina, nahm sich die Zeit, die Journalistenvertreter zu begrüßen ; er äußerte sich überraschend deutlich zu seiner Unterstützung von Themen wie Pressefreiheit, Toleranz und Diversity.  

EJF fordert von österreichischer Regierung öffentliche-rechtliche Medien zu schützen 

 
(07.06.18) Nachdem die Resolution des österreichischen Mitgliedsverbandes GPA-DJP mit dem Titel « Zur Situation der Öffentlichen Medien in Österreich. Brief an die Regierung » in Lissabon verabschiedet worden war, verfasste die EJF den geforderten Brief. Dieser ging am 7. Juni 2018 an Gernot Blümel, Bundesminister im Bundeskanzleramt für EU, Kunst, Kultur und Medien, und forderte ihn auf, sich für den Erhalt der Öffentliche-rechtlichen Medien in Österreich (ORF) einzusetzen. Der Brief kann HIER nachgelesen werden.

  Arbeitsrecht   

Italien nimmt digitale Aufgaben in Tarifverträge auf

 
Die digitale Entwicklung des journalistischen Berufs wurde endlich auch im Rahmen der Tarifverträge bei Verhandlungen von FNSI-USPI berücksichtigt. Erstmalig wurden damit Arbeitsaufgaben, die mit digitalen Aktivitäten in Verbindung stehen, in journalistische Vertragsbedingungen aufgenommen – dazu gehören u.a. Internetredaktion, Bild- und Videobearbeitung, Webdesign und –entwicklung sowie Tätigkeiten im Bereich Social Media oder Community Managment.

  Projekte   

  #TrustInMediaSEE 

Kampagne zu journalistischen Arbeitsbedingungen
auf dem Westbalkan und in der Türkei


(08.05.2018) Im Rahmen des Projekts « Vertrauensbildende Maßnahmen für Medien in Südost-Europa und der Türkei ("Building Trust in Media in South East Europe and Turkey") startete die EJF, zusammen mit den Mitgliedsverbänden in der Region, eine Video-Kampagne. Diese konzentriert sich auf die Arbeitsbedingungen von Journalisten in Albanien,

Bosnien und Herzegovina, dem Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien und in der Türkei. Ziel der Kampagne ist es, sich für bessere journalistische Arbeitsbedingungen einzusetzen; damit soll zum einen der Qualitätsjournalismus unterstützt werden, zum anderen soll auch das Recht der Öffentlichkeit auf Informationen bzw. Zugang zu Informationen verbessert werden. Die Kampagne läuft unter dem Hashtag #TrustInMediaSEE. 

Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit der erweiterten EJF-Expertengruppe für Arbeitsrecht (LAREG+) ein aktueller Bericht zur arbeitsrechtlichen Situation für Journalistinnen und Journalisten auf dem Westbalkan sowie in der Türkei veröffentlicht. Dieser enthält neben den nationalen Berichten auch Empfehlungen zur Verbesserung der derzeitigen Lage.

Eine weitere Aktivität war die Photoausstellung zu journalistischen Arbeitsbedingungen in der Region (Journalists’ working conditions in Western Balkans and Turkey) , die vom 12. bis 19. Juni 2018 im Brüsseler Presse-Club gezeigt wurde. Sie bot gute Einblicke – auch hinter die Kulissen des Arbeitsalltages. Durch eine Serie kraftvoller Fotografien – wobei ein Schuss Ironie durchaus dazu gehörte – wurden die harte Arbeitsbelastung, der Druck, unter dem die Kolleginnen und Kollegen stehen, Protestveranstaltungen und schwierige Alltagssituationen eindrucksvoll eingefangen und einem breiteren Publikum gezeigt. Die genannten Aktivitäten wurden durch finanzielle Unterstützung der EU und der UNESCO ermöglicht.

  #Unions1st  

Priorität für Journalistengewerkschaften: junge und freie Journalisten sowie Journalistinnen

 
(12.06.2018) Modernisierung und Erneuerung von Gewerkschaften, damit diese sich leichter dem rapiden Wandel in einem sich schnell wandelnden Medienumfeld anpassen können. Das war das Kernthema eines Workshops am 4. und 5. Juni 2018 in Lissabon (Portugal). Dieser fand im Rahmen des mehrjährigen Projekts « Managing Change in the Media » – etwa : den Medienwandel gestalten – statt. Die Teilnehmer konnten sich schnell auf die Notwendigkeit einigen, junge und freie Journalisten (besser) erreichen zu müssen und sensibler für die Bedürfnisse weiblicher Journalisten, also Journalistinnen, zu werden. Der nächste Workshop im Rahmen des Projekts findet am 10. und 11. Oktober 2018 in Stockholm (Schweden) statt. der Schwerpunkt wird hier die Mobilisierung und Organisation freier Journalisten sein. Wir werden sie auf dem Laufenden halten.

  MediaRoad   

Keine Angst vor Roboterjournalismus

 
 Die Aspekte von Ethik und Qualität spielten bei einem Workshop am 5. Juni in Lissabon zum so genannten Roboterjournalismus ebenso eine Rolle, wie dessen generelle Auswirkungen auf den journalistischen Markt. Roboterjournalismus ist im heutigen Nachrichtenjournalismus tatsächlich schon von Relevanz, etwa um den immer schnelleren Nachrichtenzyklus und die Menge an Informationen und Daten zu bewältigen. Gut programmierte Algorithmen können Journalisten von banalen Aufgaben entlasten ; beispielsweise bei der Sammlung und Aktualisierung von ökonomischen Rohdaten – aus denen täglich sehr ähnlich formulierte Berichte entstehen. Dies gibt Journalisten mehr Freiraum für tiefergehende Recherchen. Allerdings wurde auch klar vor Missständen dieser neuen automatisierten Nachrichtenproduktion gewarnt ; vor allem wenn man sich zu sehr auf die Roboterkollegen verlässt. Journalisten könnten ihre Grundfertigkeiten bei der gründlichen Recherche und Aufarbeitung von Beiträgen vernachlässigen. Ethische Bedenken gab es, dass es leichter möglich sei, falsche Nachrichten schnell zu produzieren, weshalb der künstlichen Intelligenz selbstverständlich nicht vollständig vertraut werden darf. Anders gesagt : am Ende muss – wie stets – der menschliche Journalist ein Auge auf ethische und moralische Faktoren bei der Redaktionsarbeit haben.

  ETUC - ReBalance   

Gute Praxis von Work-Life-Balance im Mediensektor teilen

 

Ein Projekt des Europäischen Gewerkschaftsbundes (ETUC) mit dem Titel « REBALANCE: Gewerkschaften und Sozialpartner verbessern die Vereinbarkeit von Familie, Privatleben und Beruf – für Frauen und Männer » sucht nach guten Beispielen der Work-Life-Balance im Mediensektor. Ihre Beiträge werden in eine Studie einfliessen, die sich mit solchen Musterfällen in zehn Ländern – nämlich Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Litauen, den Niederlanden, Portugal, Slowenien, Spanien und Schweden – beschäftigt. Vor diesem Hintergrund lädt das Projekt EJF-Mitgliedsverbände aus den genannten Ländern dazu ein, gute Praxisbeispiele aus dem Arbeitsalltag zu identifizieren und zu teilen. So kann die bestehende Datenbank, in der bereits über 30 Beispiele enthalten sind, weiter wachsen. Schicken Sie Beiträge aus Ihrem Bereich so bald wie möglich per E-Mail an camille@europeanjournalists.org .

  Silence Hate   

Berichterstattung zu Migrationsthemen : Medien-Campus schult Journalisten 

 

Wie können Journalisten in Europa ihre Berichterstattung zu Migrationsthemen und ihre Beiträge über Migrantinnen und Migranten verbessern ? Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts « Silence Hate » nahm die EJF als Partner und Trainer teil. Der fünf-tägige Medien-Campus wurde vom 23.–27. April in London vom Media Diversity Institute (MDI) organisiert. EJF-Generalsekretär Ricardo Gutierrez, ein weiterer erfahrener ehemaliger Journalist, der versierte Kameramann, Regisseur und Autor David Hands, die Kommunikationsmanagerin des MDI Danica Dasha Ilic sowie weitere Fachkollegen schulten die Kursteilnehmer : 30 Journalisten und Aktivisten aus zivilgesellschaftlichen Organisationen. Dabei wurden neue, innovative Ideen entwickelt, wie über so genannte Hate Speech berichtet bzw. eine Gegen-Kampagne initiiert werden könnte. Geflüchtete, Asylsuchende und Migrantinnen, die nach Europa kommen, sehen sich häufig dieser Hasspropganda ausgesetzt. Die Ideen sollen zu Medienprojekten weiterentwickelt werden. Informationen zu dem Projekt und zu zukünftigen Aktivitäten finden Sie im Internet unter : http://www.silencehate.eu/

  EU in Kürze   

Rechtsausschuss des EU-Parlaments stimmt über Richtlinie
zum Urheberrecht ab


Nach Monaten intensiver Debatten hat der Rechtsausschuss im Europäischen Parlament (Legal Affairs Committee, JURI) am 20. Juni seine Position zum Vorschlag einer „EU-Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt“ abgestimmt und beschlossen. Die Internationale Journalisten-Föderation (IJF) und die EJF begrüßten das positive Abstimmungsergebnis bezüglich des so genannten transparency triangle und die möglichen Vorteile für Autoren und Journalisten; zugleich warnten sie aber vor wohlmöglich gefährlichen Regelungen bezüglich des Leistungsschutzrechtes für Verleger (publishers' neighboring right), die direkte Auswirkungen auf die Urheberrechte haben könnten.

Schutz für Whistleblower : es ist jetzt Zeit zu handeln

Mit einer E-Mail haben wir alle Mitgliedsverbände zum aktuellen Stand zur EU-Richtlinie über Whistleblower, die aktuell vom EU-Parlament diskutiert wird, informiert. Kurz zusammengefasst :

  1. Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag für eine entsprechende Richtlinie im April 2018 veröffentlicht (HIER auf Englisch)

  2. Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (JURI) hat sich mit der Vorlage beschäftigt. Berichterstatterin (rapporteur) ist die französische EU-Parlamentarierin Virginie Rozière (S&D). Sie wird ihren Bericht am 10. Juli vorstellen. Über den abschliessende Richtlinientext soll voraussichtlich im Oktober oder November im EU-Parlament abgestimmt werden.

  3. Nächster Schritt ist die Annahme des Entwurfs durch den Rat der Europäischen Union (also die Mitgliedsstaaten). Zielsetzung ist es, dass die Abstimmung bis zu den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 erfolgt ist.

Größte Bedenken hat die EJF weiterhin bei dem vorgesehenen dreigliedrigen Meldesystem (three-tiered approach), nach dem es Whistleblowern nicht erlaubt wäre, als erstes an die Öffentlichkeit (z.B. die Medien) zu gehen (Artikel 13). Die Lobbyanstrengungen der EJF konzentrieren sich darauf, dass die bislang vorgesehene Abfolge bei der Meldung von Missständen nicht umgesetzt wird. Also 1. interne Meldekanäle; 2. Meldungen an die zuständigen Behörden – wenn interne Kanäle nicht funktionieren oder nach vernünftigem Ermessen nicht funktionieren können; 3.Meldungen in der Öffentlichkeit/den Medien – wenn nach der Meldung über andere Kanäle keine geeigneten Maßnahmen ergriffen werden oder wenn eine unmittelbare oder offenkundige Gefährdung des öffentlichen Interesses oder die Gefahr eines irreparablen Schadens besteht.

Bitte melden Sie sich bei Camille Petit, wenn Sie oder Ihr Mitgliedsverband sich für das Thema interessieren oder sich in den Gesetzgebungsprozess einbringen wollen. E-Mail: camille@europeanjournalists.org  

Respektiert Ihre nationale Regierung die Medienfreiheit, wenn es um die Umsetzung der EU-Richtlinie zu Geschäftsgeheimnissen geht ?
 

Die EU-Mitgliedsstaaten hatten bis Juni 2018 Zeit, die EU-Richtlinie zu Geschäftsgeheimnissen – genauer : Richtlinie über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen (Geschäftsgeheimnisse) vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung – in nationales Recht umzusetzen. Einzelne Passagen der Trade Secrets Directive erlauben Zweifel, ob Journalisten und ihre Quellen angemessen geschützt werden. Trotz einiger Fortschritte während des Gesetzgebungsprozesses, sind bestimmte Ausnahmetatbestände und Formulierungen in der Richtlinie weiterhin unklar.

Die EJF plant eine Datenbasis zu schaffen, die einen Überblick zu allen nationalen Umsetzungen ermöglicht – um so die Stärken und Schwächen der jeweiligen Gesetze in den Mitgliedsstaaten zu dokumentieren. Bitte senden Sie den abschließenden Text, der vom Parlament in Ihrem Land verabschiedet wurde zusammen mit Empfehlungen oder Anmerkungen an das EJF-Sekretariat : Camille Petit camille@europeanjournalists.org

  Europarat : Internet-Plattform   

374 Alarmmeldungen seit 2015 an den Europarat geschickt 


Vor über drei Jahren, im April 2015, wurde die Internet-Plattform des Europarats « Zum Schutz und für die Sicherheit von Journalisten » gestartet. Ziel ist es, Journalistinnen und Journalisten sowie Informationen besser zu schützen, wie es Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention (European Convention on Human Rights) vorsieht. Über diese Plattform kann jegliche Verletzung on Artikel 10 angezeigt werden ; diese Alarmmeldungen sind ein gutes und systematische Instrument, um auf Missstände hinzuweisen und, falls erforderlich, zeitnahe koordinierte Aktivitäten bei Grundrechtsverletzungen anzustossen.


Alerts submitted by EFJ/IFJ
and in cooperation with other partner organisations since 2015





 Registered active alerts since April 2018

 

HIER sehen Sie die jüngsten “Alarmmeldungen”,
die von EJF oder IJF ausgelöst wurden

Veröffentlichungen


Ende Juni wurde der Digital News Report 2018 veröffentlicht ; er liefert Fakten und Hintergründe die das Reuters institute for the study of journalism bei eigenen Untersuchungen herausgefunden hat. Der Bericht zeigt global ähnliche Muster eines wachsenden Misstrauens gegenüber den Sozialen Medien als Verbreitungsmedium für Nachrichten. Kritisch wird vor allem der Aspekt der so genannten Fake News beurteilt : erstmals analysiert der Report auch Fragen der Medien- bzw. Informationskompetenz. Konsumenten rufen Medien und Technologiefirmen dazu auf, mehr Verantwortung bei der Bekämpfung der Verbreitung von Falschinformationen zu übernehmen ; allerdings sind die Ansichten geteilt, was die Rolle bzw. die Intervention von Regierungen bei diesem Thema angeht. Den kompletten Bericht finden Sie HIER.

Bekämpfung von Fake News : der italienische Weg

Während europaweit Massnahmen gehen so genannte Fake News, also bewußte gestreute Falschinformationen, diskutiert werden, geht das italienische Innenministerium einen eigenen Weg. Am Vorabend der Parlamentswahlen wurde die Postschutzbehörde (Polizia postale e delle comunicazioni) dazu ermächtigt, Faktenchecks durchzuführen und Berichte zu melden, die Besorgnis in der öffentlichen Debatte erregt hatten. Eine rechtliche Analyse von Sofia Verza befasst sich kritisch mit den unterschiedlichen Aspekten der Massnahmen.

Weitere Berichte und Analysen des Media Freedom Resource Centre finden Sie  HIER.

  EFJ Annual Meeting 2019   

In den letzten fünf Jahren hat die Europäische Journalisten-Föderation ihre Jahresversammlung in Moskau, Budva (Montenegro), Sarajevo, Bukarest und Lissabon abgehalten. Wo wird das nächste Meeting stattfinden ? Wenn Sie Interesse hat, die nächste EJF-Jahresversammlung (mit Vorstandswahlen !) zu organisieren, füllen Sie bitte das entsprechende  Bewerbungsformular aus und senden es vor dem the 26. Oktober 2018 an Ricardo Gutiérrez : ricardo.gutierrez@ifj.org. Das Thema der Veranstaltung wird « Geschlechtergerechtigkeit im Mediensektor » ("Gender equality in the media sector") sein.

   Kalender  

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Website:www.europeanjournalists.org; Email: efj@ifj.org

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HERAUSGEBER
Ricardo Gutiérrez
REDAKTION
Camille Petit, Renate Schroeder, Gabriele Niekyte
ÜBERSETZUNG
Andreas K. Bittner
BEITRÄGE
Mehmet Koksal, Yuk Lan Wong