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EFJ-Generalversammlung


In diesem Jahr wird die EJF-Generalversammlung vom 13. – 15. März in Verviers (Belgien) stattfinden. Unter dem Titel: “Servicing journalists’ unions in times of crisis: campaigning for journalism as a public good” („Unterstützung für Journalistengewerkschaften in Krisenzeiten: Kampagnen für den Journalismus als öffentliches Gut“) diskutieren die EJF-Mitgliedsorganisationen Strategien, um der Krise im Journalismus zu begegnen.
 
Bis dahin wird die EJF auch eine eigene Rechtspersönlichkeit (Organisation ohne Erwerbscharakter nach belgischem Vereinsrecht; kurz AiSBL) und eine eigene Satzung haben. Als eigenständige Regionalgruppe in der Internationalen Journalisten-Föderation (IJF) wird die EJF neue Wege erkunden, ihrer Stimme in Brüssel, Straßburg und in ganz Europa noch mehr Gehör zu verschaffen. Auf dem Treffen werden zudem ein neuer EJF-Lenkungsausschuss (EFJ Steering Committee), der/die Vorsitzende sowie sein/e Stellvertreter/in für die nächsten drei Jahre gewählt. Der – nur alle drei Jahre abgehaltene – IJF-Weltkongress findet in diesem Jahr vom 4. – 7. Juni in Dublin (Irland) statt.
 
Für weitere Informationen zur EJF-Generalversammlung besuchen Sie die EJF-Website.

Aktionsaufruf

Schon unterschrieben?


European Initiative for Media Pluralism



In der letzten Ausgabe des EFJ FOCUS haben wir über die Europäische Bürgerinitiative für Medienpluralismus berichtet.
 
Offiziell wurde die Initiative, die sich für Medienfreiheit und –vielfalt einsetzt, am 7. Februar gestartet. Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, und viele andere haben bereits unterzeichnet. Haben Sie schon unterschrieben?
 
Unterschreiben Sie noch heute und informieren Sie andere über die Initiative. Sie können auch den Banner herunterladen und auf Facebook für die Aktion werben. Wollen Sie sich an der Initiative aktiv beteiligen? Mehr dazu HIER im Internet.

Europäische Aktionstage


Zwei europäische Aktionstage werden rund um die nächste Tagung des Europäischen Rats (European Council Summit) stattfinden.
 
Der Europäische Gewerkschaftsbund (European Trade Union Confederation, ETUC) hat zu einem nationalen Protesttag am 13. März sowie zu einer Europäischen Demonstration gegen die Sparmaßnahmen am 14. März in Brüssel (von 16 bis 17 Uhr) aufgerufen. Die Protestveranstaltungen werden sich auf Jugendarbeitslosigkeit, Ungleichheit und die Auswirkungen von Sparmaßnahmen konzentrieren. (Weiterlesen)

Unterdessen haben mehrere Nicht-Regierungsorganisationen zu einem „Europäischen Frühling“ ("European Spring") aufgerufen – gegen die Angriffe auf Wohlstand, soziale Sicherheit und Demokratie als Folge der Sparmaßnahmen. Dazu gehören auch Aktionen, die ebenfalls auf den Ratsgipfel am 14. und 15. März zielen.
 
Schließen Sie sich diesen Aktionstagen an; organisieren Sie den nationalen Protest, Demonstrationen oder eine Pressekonferenz.
IM BLICKPUNKT: MEDIENETHIK IN GROßBRITANNIEN

Krisenstimmung: Zukunft der britischen Presseregulierung

 
Was ist der Stand der Dinge hinsichtlich der Reform der Presseregulierung – seit den Abhörskandalen in Großbritannien? Wird die vorgeschlagene Institution zur Selbstregulierung der Presse mit einer entsprechenden Satzung in der Lage sein, eine Medienethik effektiv durchzusetzen? Ist das Garantieversprechen einer „Gewissensklausel“ ausreichend, um die redaktionelle Unabhängigkeit zu wahren? Was fehlt im Untersuchungsbericht – dem so genannten Leveson Report?
 
In einem Beitrag untersucht Barry White (National Union of Journalists, NUJ), Mitglied im EJF-Lenkungsausschuss, die Vor- und Nachteile der Vorschläge im 1.987-seitigen Leveson-Reports.
 
„Fragen zur Verkleinerung von großen Medienhäusern, etwa durch prozentuale Obergrenzen bei Medienbeteiligungen, sind erst einmal hinten an gestellt worden. Genauso wie Bedenken der NUJ beim Informantenschutz ...“ (Barry White, Weiterlesen)


GROßBRITANNIEN

NUJ streikt wegen Stellenabbau. Zukunft der BBC

 

Die britische NUJ rief BBC-Journalisten zu einem Streik am Montag, dem 18. Februar auf, um gegen den fest vorgegebenen Stellenabbau und weitere Kürzungen bei der BBC zu protestieren. Über 2.000 Arbeitsplätze sollen in den nächsten fünf Jahren abgebaut werden; die BBC plant bis 2017 ihre Kosten um 20 Prozent zu senken.
 
Die Nachrichtenproduktion wurde erheblich beeinträchtigt nachdem sich NUJ-Mitglieder im ganzen Land den Streikenden angeschlossen hatten; im Kern ging es um das Schicksal von 30 Kollegen, die aktuell von dem vorgegebenen Stellenabbau betroffen sind, obwohl es in der BBC in anderen Bereichen freie Stellen  gibt. Der Stellenabbau betrifft insbesondere BBC Scotland, Newsbeat, Five Live, Asian Network und den World Service.  Die Streikenden fordern vom neuen BBC-Generaldirektor Tony Hall ein Moratorium beim Stellenabbau. (Weiterlesen)

Weitere Informationen zu der NUJ-Kampagne Fight for Our BBC finden Sie HIER  im Internet.
TURKEI-KAMPAGNE

Fotografen organisieren Solidaritätsaktion für inhaftierte Journalisten


Die Vereinigung Londoner Fotografen in der NUJ organisierte eine Solidaritätskampagne zur Unterstützung inhaftierter Journalisten in der Türkei. Während des Jahrestreffens der Organisation wurde über dreißig Fotografen das Interview mit dem jüngst freigelassenen türkischen Journalisten Baris Terkoglu gezeigt. In dem Film kommt auch seine Einschätzung zur Lage der Medienfreiheit in der Türkei zum Ausdruck. Als Teil der Solidaritätskampagne wird die Fotografen-Organisation einen internationalen Bericht über Gewalt gegen Medienschaffende und deren Inhaftierung herausbringen.
 
Der Vorsitzende Larry Herman sagte, man werde fortfahren, die Mitglieder über die weltweite Gewalt, die Journalistenkollegen bei ihrer Arbeit unterdrückt,  zu informieren. (Das Interview im Internet).
 
Wenn Sie auch dabei helfen wollen, türkische Journalisten frei zu bekommen, können sie eine Solidaritätskampagne oder Diskussionsveranstaltung in ihrem regionalen Verband organisieren. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie dazu mehr Kampagnenmaterial brauchen.

 

"Schokierende" Vorwürfe gegen türkische Journalisten


Der EJF-Vorsitzende Arne König und der Vorsitzende der Turkish Union of Journalists (TGS), Ercan Ipekci nahmen am 4. Februar als Beobachter an einer Gerichtsverhandlung gegen 46  Journalisten und Medienmitarbeitern teil. Den Journalisten wird vorgeworfen, Mitglied oder Mitarbeiter in der KCK zu sein; der sogenannten „Stadt-Organisation“ der illegalen und bewaffneten Kurdischen Arbeiterpartei (PKK).

Im Internet finden Sie HIER einen ausführlichen Bericht des EJF-Vorsitzenden Arne König zu seinem Türkeibesuch.
FREIE JOURNALISTEN

Die EFJ "Charta für Freie": Do you know your rights?


Freie Journalisten haben die gleichen beruflichen Rechte wie ihre festangestellten Kolleginnen und Kollegen. Schon im Jahr 2003 hat die EJF eine so genannte Freelance Charter verabschiedet. In einem Webinar, das die EJF-Expertengruppe für freie Journalisten (FREG) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) durchgeführt hat, diskutierten die Teilnehmer Strategien und Kampagnen, um diese Rechte, die in der Freelance Charter in sieben Artikel zum Ausdruck kommen, besser zu schützen bzw. umzusetzen. Falls Sie das Webinar verpasst haben, HIER haben Sie im Internet die Möglichkeit, sich weiter zu informieren.
 
Eine gute Nachricht: Das Leben für freie Journalisten in Finnland ist ein wenig einfacher geworden, da sie nach den jüngsten Änderungen bei den Arbeitsgesetzen nun von einer verbesserte Sozialversicherung profitieren. (Weiterlesen)

EUROPÄISCHE POLITIK
EU-Kommission macht kontroversen Vorschlag zur Stärkung von Medienräten


In einem Brief kritisierte die EJF einen kontroversen Vorschlag der EU-Kommission zur Stärkung von Medienräten. Das Schreiben wurde an Neelie Kroes, die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, gerichtet. Der EJF-Vorsitzende Arne König kritisierte, dass der Vorschlag, der Medienräten einen größeren Spielraum einräume, Bußgelder gegen Journalisten und Medienorganisationen zu verhängen, die Pressefreiheit beeinträchtigen könnte. Die EJF stellte zudem ein beabsichtigtes „Monitoring“ von Medienräten durch die Kommission in Frage. (Die kompletten Empfehlungen können Sie HIER nachlesen.)
DEUTSCHLAND

Journalistenverbände verurteilen neuerlichen Angriff auf Informantenschutz

 
Die beiden deutschen Journalistenverbände, DJV und dju in ver.di, kritisierten die Sicherheitsbehörden heftig für die jüngsten Razzien in Wohnungen und Arbeitsräumen  von mehreren freien Fotojournalisten. Die Verbände warfen der Polizei vor, die Gesetze zum Informantenschutz und Redaktionsgeheimnis sowie die Pressefreiheit zu verletzen. Sie beklagten zudem die völlig überzogenen Maßnahmen, um Bildmaterial zu erhalten, das als Beweismittel im Zusammenhang mit einer Demonstration vor einem Jahr dienen soll. Die Ermittler wurden aufgefordert, das beschlagnahmte Material unverzüglich zurückzugeben. Siehe hierzu die jeweiligen Beiträge auf den Websites von DJV und dju in ver.di .

DÄNEMARK

Meinungsfreiheit durch Mordversuch gefährdet


Lars Hedegaard, Chefredakteur des Onlinenachrichten-Portals "Dispatch International", und zugleich Vorsitzender der dänischen "Free Press Society", entkam nur knapp einem Mordanschlag durch einen Mann, der vorgeblich ein Päckchen bei ihm Zuhause abgeben wollte. Mogens Blicher-Bjerregaard, Vorsitzender des Dänischen Journalistenverbandes,  verurteilte den Angriff und fügte hinzu, dass dies eine Attacke auf die Presse- und Meinungsfreiheit in Dänemark gewesen sei. (Weiterlesen)
MAZEDONIEN

Journalisten veröffentlichen satirische Entschuldigung bei Politikern


Mazedonische Journalisten haben sich gegen die politische Führung ihres Landes gewehrt, mit einer satirischen „kollektive Entschuldigung“ – nach kritischen Berichten über Premierminister Nikola Gruevski und Parlamentssprecher Trajko Veljanovski. In dem Brief entschuldigten sich die Journalisten dafür, „dass sie ihre Arbeit nicht in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der Politiker getan hätten sowie für zukünftige Fehler, seien diese beabsichtigt oder nicht“. (Weiterlesen)
RUMÄNIEN

Gute Nachrichten zu Tarifvereinbarungen


Am 11. Februar bestätigte das rumänische Arbeitsministerium der EJF-Mitgliedsorganisation Romanian Federation of Journalists (MediaSind) die Verlängerung der Tarifvereinbarungen bis zum 14. Januar 2014. Die Vereinbarung, die auch eine Gewissensklausel und einen „Ethischen Kodex für Journalisten“ beinhaltet, wurde vom MediaSind-Vorsitzenden Cristi Godinac als „großer Sieg“ gefeiert. Allerdings wurde der Erfolg von einer Mahnung der Europäischen Kommission überschattet, die die rumänischen Medien aufforderte, keinen „ungebührlichen Druck“ auf öffentliche Institutionen in Rumänien auszuüben. Kontakt für weitere Informationen: MediaSind
SPANIEN

Gewerkschaften gegen Gesetzesänderung im audiovisuellen Bereich


Spanische Gewerkschaften, darunter die EJF-Mitglieder Confederación Sindical de Comisiones Obreras (CC.OO) und Federation of Unions of Journalists (FAPE), gingen in Madrid auf die Straße, um gegen Pläne für Gesetzesänderungen im audiovisuellen Bereich zu protestieren. Sie warnten davor, dass das Gesetzesvorhaben die Türen für private Nachrichtenagenturen öffnen würde, die sich in öffentliche Rundfunkstationen einkaufen und Beschäftigte entlassen könnten. (Weiterlesen auf Spanisch)
IRLAND

NUJ protestiert gegen Schuldenlast


Führende Journalisten von Print-, Online- und elektronischen Medien sorgten selbst für Neuigkeiten, statt lediglich über einen landesweiten Protest in Irland am 9. Februar zu berichten. Über 100.000 Bürger nahmen an den Protesten gegen die anhaltende Bankenverschuldung des Landes teil. Die Demonstration wurde vom irischen Gewerkschaftsbund Irish Congress of Trade Unions (ICTU) organisiert. Mitglieder der National Union of Journalists (NUJ)  nahmen in großer Zahl an den Protesten in Dublin teil, die von Gerry Curran, dem irischen  Vorsitzenden des geschäftsführenden Vorstands, und dem irischen Gewerkschaftssekretär Séamus Dooley angeführt wurden.  ( Weiterlesen)
URHEBERRECHT

Google einigt sich mit Verlegern - hinter dem Rücken von Journalisten


Die französischen EJF-Mitgliedsverbände SNJ und SNJ-CGT kritisierten eine Vereinbarung, die zwischen Zeitungsverlegern und Google getroffen wurde, und sagten, dass dieses Abkommen hinter dem Rücken von Journalisten unterzeichnet worden sei. Die SNJ-CGT meinte, dass die einmalige Zahlung von  60 Mio. Euro in einen Fonds, der publizistische Leistungen im Internet unterstützen soll und wohl vor allem Verlagsprojekten zugute kommt, eine „Falle“ sei. So würden Urheber weiterhin an der Wahrnehmung ihrer legitimen Rechte gehindert, eine faire Bezahlung zu fordern. Gemäß der französischen Urhebergesetze können Journalisten Honorare aus Erlösen fordern, die mit ihren Werken mit Dritten – in diesem Falle Google –  erzielt werden. Weitere Informationen auf den französischsprachigen Websites von  SNJ und SNJ-CGT.

 

EFJ nimmt am Dialog "Licence for Europe" teil


Die Europäische Kommission hat eine Initiative mit dem Titel “Licence for Europe” gestartet, die darauf abzielt, Stakeholder aus dem kreativen und kulturellen Sektor zusammenzubringen. Dabei geht es um praktische Lösungen, wie Hürden beim Zugang zu urheberrechtlich geschützten Online-Materialien beseitigt werden können. Die Anspruchsberechtigten (Stakeholder), darunter auch die EJF, trafen sich zu einer Auftaktdiskussion bei der die wesentlichen Themen behandelt wurden. ( Weiterlesen)

 

Kommissions-Mediator ruft zu Urheberrechtsreform auf. Fair Play gefordert


Die EJF begrüßte die Forderung von Antonio Vitorino, dem Mediator der Europäischen Kommission zu Fragen der Urheberrechtsreform, nach einem fairen Anteil von Journalisten und anderen Werkschaffenden an Lizenzeinnahmen. Vitorino soll vor allem die Regelungen zu  „Privatkopie“ und „Kopierabgabe“ überprüfen, und hat die Einführung von verpflichtenden Regelungen im Urhebergesetz angeregt, damit Autoren und andere Werkschaffende einen fairen Anteil an den Erlösen, die mit ihren Werken erzielt werden, erhalten. Er wies außerdem darauf hin, dass es Autoren und darstellenden Künstlern an (wirtschaftlicher) Verhandlungsmacht fehle, und dass diese Situation verbessert werden müsse. (Weiterlesen)

NEUE PUBLIKATION




2012 haben die EFJ und EURO-MEI ein gemeinsames Projekt durchgeführt, ein „Mapping“ der Veränderungen von Beschäftigungssituationen in der Medien- und Journalismus-Branche. Das Projekt bewertete diese Veränderungen für Journalisten und andere Mitarbeiter in den Medien. Die Untersuchung und der Abschlussbericht mit entsprechenden Empfehlungen ist jetzt verfügbar und kann HIER online abgerufen werden.

Digitales Training für Journalisten


Journalisten, die ihre digitalen Fertigkeiten verbessern wollen, können sich jetzt für ein Media Hackers-Projekt bewerben, um aktuelles technologisches Fachwissen zu erwerben – zur Verbesserung der Berichterstattung. Die Trainingsmaßnahme steht allen Journalisten offen und wird in Zypern, Deutschland, Griechenland und Rumänien angeboten.
AKTUELLE VERANSTALTUNGEN
4. März, Brüssel

4. März, Brüssel

5. und 6. März, Brüssel
Expertengruppe für Arbeitsrecht (LAREG)
Expertengruppe für freie Journalisten (FREG)

Sitzung fes EFJ-Lenkungsauschuss (EFJ Steering Committee)
Copyright © 2013 Europäische Journalisten-Föderation/ European Federation of Journalists, Alle Rechte vorbehalten.
Kontakt: Residence Palace, 155 Rue de la Loi, 1040 Brussels, Belgium
Webseite:http://europe.ifj.org/en ; E-Mail: efj@ifj.org

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Herausgeber:
Renate Schroeder, Marc Gruber & Yuk Lan Wong


Übersetzer:
Andreas K. Bittner