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Der D64-Ticker liefert den digitalpolitischen Überblick. Täglich. Im Browser ansehen.
Der Ticker kommt heute von @janinefunke

Chaos.

Während sich Kultusminister der Länder darauf verständigen, Schulen bis mindestens Ende Januar geschlossen zu halten, brechen die ersten Lehr-/Lernplattformen schon am ersten digitalen Schultag zusammen. 

Computerspiele I: Eltern, Lehrer:innen und andere Besorgte um das Wohl junger Menschen beschwören gern das Feindbild des Computerspiels herauf. Man verbringt zu viel Zeit vorm Rechner und dann auch noch die Gewalt. Ihr wisst schon. Dabei konnte in mehreren Studien - aktuell sogar in einer, die über 10 Jahre angelegt war - festgestellt werden, dass es keinen Zusammenhang zwischen einem verstärkten aggressiven Verhalten und Computerspielen gibt. Übrigens ist auch die Computerspielsucht weit davon entfernt ein Massenphänomen zu sein. heise.de 

Computerspiele II: Vielleicht wäre es daher jetzt an der Zeit, die produktiven Möglichkeiten von Computerspielen - zum Beispiel für die Bildungsarbeit - hervorzuheben. Damit meine ich jetzt nicht  Action-Shooter-Games. Die Szene ist divers. Daneben werden Skills, wie Selbstständigkeit, geschult und sozialer Kontakt gefördert. zeit.de

Digitale Bildung: Apropos digitale Bildung. Das Stichwort hier ist Game-based-Learning als Möglichkeit zur Steigerung von Lernerfolg und Motivation. Konzepte dafür gibt es einige, das Konzept ist mittlerweile recht gut erforscht. Auch hier fehlt es vor allem an Transfer, Geld und Zeit. qualitätsoffensive-lehrerbildung.de

Google: Was ist sonst noch passiert? Google-Mitarbeiter gründen die Gewerkschaft "Alphabet Workers Union", was schon lange ausstand, aber bislang in der Tech-Branche ein schwieriges Terrain war. Trotzdem hat sich die Gründung schon länger angebahnt, nachdem es in den letzten Jahren immer wieder interne Protestbewegungen gab, die Google teilweise versuchte zu unterbinden. nytimes.com

WikiLeaks: Julian Assange Auslieferung in die USA wurde vom zuständigen britischen Gericht abgelehnt. Mexiko bietet dem Wikileaks-Gründer derweil politisches Asyl an. Das Verfahren könnte sich allerdings noch einige Jahre hinziehen, die USA haben angekündigt in Berufung zu gehen. Internationale Prozessbeobachter, wie die Reporter ohne Grenzen, haben es unterdessen schwer, den Prozess angemessen zu verfolgen. Kritik gibt es auch an den Haftbedingungen. heise.de

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