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Der Ticker kommt heute von @stephanschaar

Just another manic Monday

Kennen Sie das: Sie durchstöbern das Internet und nach ca. 30 Minuten fangen spüren Sie, wie die Muskeln in Ihrem Nacken verhärten. Mir geht das manchmal so, wenn ich Nachrichten zu Racial Profiling in der Werbebranche lese oder zu modernen Überwachungstechnologien und ich dabei ziemlich sicher sein kann, dass es leider keine Fake-News sind. Dinge, die sich eben manchmal wie ein Postillion-Artikel (Hallo Attila) anfühlen. Ich empfehle dann einen Blick auf die fröhlichen Sumoringer im Blumenfeld - das hilft immer.
Bad-Mood rising
In Großbritannien will eine Gesichtserkennungstechnologie für die Videoüberachung prüfen. Das Besondere - Sie analysiert die Stimmungen der Menschen anhand von Gesichtsausdrücken, die man vermeintlich mit bestimmten Emotionen in Zusammenhang bringt. Abgesehen von wenigen Belegen für die beständige Beziehung zwischen der aktuellen Emotion und der Art und Weise wie das menschliche Gesicht aussieht, wird dies von Kritikern als ernster Eingriff in die Privatsphäre der britischen Bürger angesehen. thenextweb

Racial-Profiling
Man kann (konnte) gezielt Menschen von Facebook-Werbeanzeigen ausschließen, denen von Facebook Merkmale wie „African American“ oder „Hispanic“ gegeben wurden? Ja, das konnte man tatsächlich. Doch das Werbe-Racial-Profiling hat nun endlich ein Ende. Wie so oft folgt Facebook damit leider nicht edlen ethischen Motiven, sondern reagiert erst auf Gerichtsverfahren und Proteste. netzpolitik

Corona-Blinker
Während die Deutschen anfangen an der Wirksamkeit der Corona-Warn-App zweifeln, sind die Finnen mit ihrer eigenen Version äußerst zufrieden. Zumindest, was die Anzahl der Downloads betrifft. Bereits wenige Tage nach ihrer späten Veröffentlichung am 31. August wurde die App "Koronavilkku" von einem Viertel der Bevölkerung heruntergeladen. mobilegeeks

Message-Limit
Fake-News sollen sich nicht oder zumindest langsamer in Facebooks Netzwerken verbreiten können. Dazu experimentiert Facebook mit einer Beschränkung an Weiterlerleitungen via Facebook Messenger. Maximal 5 Personen oder Gruppen sollen gleichzeitig eine Nachricht erhalten können. Damit setzt Facebook definitiv auf die Faulheit seiner Nutzer als Wirkmittel. cashys blog

Ich wünsche einen mutigen Start in die neue Woche.
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Termine

10.09. - #d64diskutiert: Verpasste Chance? – Digitalpolitik und die deutsche EU-Ratspräsidentschaft - im Netz - 33% weiblich
10.09. - Digitalisierung - Chancen für die sozial-ökologische Transformation - Aachen - 100% weiblich (eine Vortragende)
25.09. - Berliner Präventionstag: Digital Prevention – Gegen Hass und Gewalt im Netz - Berlin & im Netz - 56% weiblich, 44% männlich
29.09. - Netzpolitisches Jubiläumsforum - "vor Ort" & im Netz - 43% weiblich, 57% männlich
06-08.10. - University:Future Festival - im Netz - Speakendenquote nicht ermittelbar
09-12.11. - Nachhaltig Digital Jahreskonferenz - im Netz - Speakendenquote nicht ermittelbar
Hinweis: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet.
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