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Der Ticker kommt heute von @akaer

Kleinstsatelliten und Röhrenbildschirme

Das William Gibson Zitat “The future is already here – it’s just not very evenly distributed.“ wird eigentlich zu oft verwendet, aber es passte zu gut zu einem Ticker, der von einem auf allen Ebenen futuristisch klingenden und real existierenden Staellitenprojekt zu breitbandstörenden Röhrenfernsehern pendelt. Und vielleicht ein Anlass, mal wieder Gibson zu lesen.

Perlenketten am Sternenhimmel: Starlink, eine SpaceX-Tochter, schiesst seit Juni jede Menge Kleinstsatelliten ins All, um den Internetzugang auch an deutschen und internationalen Milchkannen sicherzustellen. 653 von geplanten 30.000 Satelliten düsen schon im Low Earth Orbit auf ca 550 km Entfernung um die Erde rum. Viele Details zu dem sehr coolen und sehr spannenden Projekt mit vielen offenen Fragen (Nachhaltigkeit, Lichtverschmutzung, Zugangsmacht in Händen eines Privatunternehmens...) bietet heise

The saga of TikTok continues: China wird dem TikTok Deal in seiner aktuellen Form vermutlich nicht zustimmen, da er "Chinas nationale Sicherheit, Interessen und Würde" verletze - so schreibt eine regierungsnahe Zeitung. Außerdem soll die Regierung an einer Blacklist amerikanischer Konzerne arbeiten, auf der unter anderem Cisco Systems stehe. spon

Chile, Texas, Düsseldorf: Die wahrscheinlich bei der Düsseldorfer Attacke auf ein Krankenhaus eingesetzte Schadsoftware namens DoppelPaymer wurde wohl schon mehrfach international eingesetzt und zeigt nach Russland. Die Hackergruppe hat die Attacke übrigens auf die Uni Düsseldorf geplant, aber irgendwie die Klinik erwischt - und rückte den Schlüssel für die Software kostenlos raus, nachdem die Polizei ihr ihren Fehler meldete. Ermittelt wird nun wegen fahrlässiger Tötung. spon

Die Rache des Röhrenbildschirms: Falls das Breitband über Kupfer mal wieder nicht richtig läuft, könnte es auch an dem alten Fernseher (oder der antiken Weihnachtsbaumbeleuchtung) vom Nachbarn liegen. Das war zumindest die Problemursache in einem englischen Dorf, wo die Mitarbeitenden von British Telecom am Ende im strömenden Regen mit Spektrumanalysatoren durch die Straßen liefen, um den bösewichtigen Strahlungsquell zu finden. golem
Eine französisch-italienische Initiative hat am Dienstag eine europaweite Kampagne gestartet, um Gesichtserkennung dauerhaft zu verbieten. Es geht ihnen um die Verletzung der Menschenwürde und nicht geklärte Langzeitkonsequenzen der Technik. via netzpolitik
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23.09. - Couch-Lesson: KI und Sprache - im Netz - 33% weiblich, 67% männlich
24.09. - Intelligenter durch die Krisen? Die grüne KI-Konferenz - im Netz - 90% weiblich, 10% männlich
25.09. - Berliner Präventionstag: Digital Prevention – Gegen Hass und Gewalt im Netz - Berlin & im Netz - 56% weiblich, 44% männlich
29.09. - Netzpolitisches Jubiläumsforum - "vor Ort" & im Netz - 43% weiblich, 57% männlich
06.-08.10. - University:Future Festival - im Netz - 54,7% weiblich, 41,6% männlich, 3,7% divers
14.10 - 15.10 - Unsere digitale Zukunft - SPD-Fraktion im Online-Dialog - im Netz - 54% weiblich, 46% männlich
23.10. - Zündfunk Netzkongress - im Netz - 60% weiblich, 40% männlich
09.-12.11. - Nachhaltig Digital Jahreskonferenz - im Netz - Speakendenquote nicht ermittelbar
Hinweis: Wir haben die Quoten von Vortragenden der Veranstaltungen manuell gezählt. Basis dafür sind die von den Veranstaltenden veröffentlichten Programme oder Speakenden-Listen. Wir zählen pro Veranstaltung jeden Kopf genau einmal, also auch dann nur einmal, wenn dieselbe Person mehrfach spricht. Details dazu findet Ihr in diesem Spreadsheet.
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