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HERZLICHE EINLADUNG zur Ausstellungseröffnung!

Wir würden uns sehr freuen, Sie und Euch am Do, 31. März um 18 Uhr beim Bad zum Raben zu treffen!
Bei gutem Wetter wird es draussen eine Bar von Bagni Popolari geben.


Heisse Steine – Künstlerische Installationen rund um die Bäder

ERÖFFNUNG: Do, 31. März 2022, 18 Uhr
LAUFZEIT: 1. – 24. April 2022
ÖFFNUNGSZEITEN: Do-Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr
Start- und Infopunkt im Bad zum Raben, Kurplatz 3b, 5400 Baden
Eintritt frei

28 Studierende verschiedenster Disziplinen aus Bern, Zürich und Luzern haben elf kritische wie humorvolle künstlerische Arbeiten für das Festival «Vom Baden lernen» entwickelt, die in und um Badens Bäder gezeigt werden.

Bilder: Videostills von Ackermann, Amstutz, Bron, Günter, Kultzen, Scheidegger, Schreibmüller, Sousa, Weidmann, 2022

Ein Semester lang kollaborierten die Studiengänge Geographie der Universität Bern und Transdisziplinarität der ZHdK und beschäftigen sich mit Badens vergangener und gegenwärtiger Transformation. Die Studierenden zeigen Videoinstallationen, die sich mit besonderen ortsspezifischen Fragestellungen auseinandersetzen. Dabei geht es beispielsweise um die Kurtradition und wie sich Baden inszeniert, aber auch um das Wasser selber und um mögliche Interessenskonflikte.

So werden in einer Arbeit der Eigentümer des Badener Hotels Limmathof mit einem lokalen Landwirt in einen fiktiven Dialog darüber gebracht, wie sie den Wert des Wassers ganz unterschiedlich einschätzen. In den mobilen Videoclips «Fragen über Fragen rund ums Baden» wird der Umgang mit Nacktheit und Bekleidungsnormen im öffentlichen Raum thematisiert. Eine andere Installation verfolgt den Weg des Thermalwassers zu seinem vermuteten Ursprung. Und in der filmischen Miniatur «Wave to Heaven» wird gefragt, wie man mit dem Stress umgeht, der entsteht, wenn man sich in den Badener Bädern unbedingt entspannen will.

Darüber hinaus werden Malereien und Skulpturen von Studierenden des Studiengangs Kunst und Vermittlung der Hochschule Luzern - Design und Kunst zu sehen sein, beispielsweise eine skulpturale Arbeit, die die gerade erst errichtete Wellness-Therme als zukünftiges archäologisches Relikt ausstellt.

Alle Arbeiten werden im öffentlich zugänglichen Aussen- und Innenraum ausgestellt und sind kostenfrei zugänglich. Auf der Webseite baederkultur.ch und im
Bad zum Raben erhalten Sie zeitnah weitere Informationen zu den Arbeiten und Ausstellungsorten.

Die Heissen Steine finden im Rahmen des entschleunigten Festivals «Vom Baden lernen» statt. Es wird von Isabelle Meiffert und Mirko Winkel kuratiert und widmet sich bis Sommer 2022 den sozialen und kulturellen Dimensionen des Badens. Schweizer und internationale Studierende, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen sind eingeladen, sich mit den städtischen Transformationen Badens und der hiesigen Badetradition auseinanderzusetzen.

Mit künstlerischen Arbeiten von: Mirjam Ackermann, Nick Amstutz, Thassiannira Araujo Sousa, Frédéric Bron, Fabian Büchel, Livio Conzett, Nicolas Dränert, Christian Eckstein, Linus Fässler, Tim Griffin, Salome Günter, Michele Iannuzzo, Roxane Kalt, Ingrid Kjelsen, Christian Kleiner, Maksim Klopfstein, Vlatko Kultzen, Claudia Lombardi, Emmanuel Michaud, Jehisson Santacruz Giraldo, Jemina Scheidegger, Tobia Stöckli, Louis van Dam, Pascale Schreibmüller, Nathalie Specker, Judith Weidmann, Flavia Zimmermann

Betreut von: Karin Fromherz, Susanne Hofer, Jana Thierfelder, Irene Vögeli, Theres Waeckerlin, Mirko Winkel, Eva-Maria Würth


SAVE THE DATE

Sabian Baumann
in Kollaboration mit Corinn Gerber, schwitzbäder – um:geordnet, Gespräche und Installation

In den Gesprächen schwitzbäder – um:geordnet werden stereotype Vorstellungen von Körper sowie gängige Konzepte von Krankheit und Heilung im Kontext des Badens befragt. Die Gespräche sind am 3., 5. und 11. April 2022, jeweils um 20 Uhr per livestream hörbar (baederkultur.ch/umgeordnet) und im Anschluss in der von Mario Botta entworfenen Wellness-Therme FORTYSEVEN in Baden installiert.

Der Bäderverein Baden ist Ende 2017 als Netzwerk aller wichtigen Kräfte rund um die Bäder gegründet worden mit dem Ziel, das kulturelle Erbe des ältesten und einst wichtigsten Badeortes in der Schweiz zu vermitteln.

Das Projekt «Bäderkultur Baden» des Bädervereins wird unterstützt durch: Bundesamt für Kultur BAK, Kanton Aargau, Swisslos Kanton Aargau, Stadt Baden, Gemeinde Ennetbaden; ausgewählt von der Regionale 2025 Projektschau Limmattal; «Vom Baden» lernen wird unterstützt durch: Pro Helvetia, UBS Kulturstiftung, Ernst Göhner Stiftung, Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung, Hotel Blume, Limmathof Baden und dem Verein Bagni Popolari.